Ein Jahr Blog – wie alles angefangen hat

Letzte Woche, genau am Freitag, hatte mein Blog Geburtstag. Seinen ersten! Wow, ich bin immer noch entzückt, das dieses süße kleine Ding schon ein Jahr alt ist. Und ich bin stolz auf mich, dass ich damals wirklich den Schritt gegangen bin!

Wie lange lag ich meinen Freunden damit in den Ohren, dass ich Lust auf einen Blog habe? Wie lange habe ich unserem Papa erzählt, was ich mir schon ausgedacht habe, wie ich das Ganze aufziehen würde? Warum es so lange gedauert hat? Keine Ahnung. Wie es dann tatsächlich angefangen hat? Das kann ich euch erzählen!

Der Blog ist gewachsen und ich gleich mit. Ich hatte lange gezögert, bevor ich mich an meinen ersten Beitrag gewagt habe. Warum ich? Warum noch ein Familienblog? Davon gibt es ja nun wirklich schon genügend (leichte Untertreibung). Also habe ich lange überlegt, lange geplant und mich lange damit beschäftigt, immerhin wollte ich auch nicht vollkommen unvorbereitet starten.

Es gibt Blogs wie Sand am Meer. Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob man den Sand nicht eher zählen könnte, als die Blogs. Klar, jeder, der Schreiben möchte und etwas zu sagen hat, kann heute Blogger werden. Das wollte ich auch. Ich wollte mich mitteilen. Ich wollte Ideen teilen und ich wollte mich mehr mit Text und Fotografie befassen. Also schien der Blog doch genau das richtige zu sein?!

Meine Ambitionen gingen natürlich über das Mitteilen hinaus. Ich wollte natürlich auch, dass Jemand das ganze ließt. Und wenn es nur einer ist! Na gut, sind wir ehrlich, zwei könnens ruhig auch sein. Würde ich das schaffen? Reichten meine Kenntnisse aus, die ich mir vorher angelesen habe?

Hatte ich vor allem die Zeit? So ein Blog ist Arbeit. Das wusste ich vorher, hab es mir unzählige Male bei anderen Bloggern durchgelesen. Wie viel Zeit es tatsächlich frisst , einen einzigen Beitrag zu schreiben, hat mich dann nochmal umgehauen. Das war eine der Ausreden, mit der ich meinen Blogstart immer wieder verschoben habe. Neben dem Studium? Eventuell schwer. Ich bin jetzt schwanger, genieß das. Wir ziehen um, konzentriere dich darauf. Du bist jetzt umgezogen, komm jetzt erstmal hier an. Gibt halt immer irgendwas, ne?

Und warum sollte nun also noch ein Mamaalltagschnickschnackblog entstehen?

Ganz einfach, weil ich viel mit euch teilen möchte. Weil ich es mag mit meinem Kaffee am Laptop zu sitzen und in die Tastatur zu hauen. Weil ich diesen Kreativen Schub gut gebrauchen kann, neben Haushalt und Kinderrumschlepperei. Weil es mir Spaß macht.

Nach unserem Umzug letztes Jahr habe ich es dann einfach gemacht. Ich habe mir von einen Tag auf den anderen einen Hoster gesucht und habe losgelegt. Gar nicht mehr groß nachgedacht. Weiß man, wie es werden wird? Nein. Man hat vielleicht so einiges in der Hand, aber nur wer auch seine Füße bewegt fängt auch tatsächlich an zu laufen. Also kein Gerede mehr, kein Geplane und Geträume. Just do it!

Und das rate ich auch allen anderen, die gerne einen Blog starten möchten! Es gibt unzählige Blogs, ja. Aber ihr wollte ja auch mit dem Blog nicht im nächsten Monat die Miete bezahlen. Hoffentlich, denn das wird wohl eher nichts werden. Ihr wollt mit eurem Blog eure Ideen, eure Erfahrungen und einen Teil eures Lebens teilen. Tut es, es gibt keinen Grund es zu lassen, wenn ihr es wirklich wollt!

Direkt nach meinem Anfang als Blogger habe ich schnell gemerkt: es ist auch ok learning by doing zu betreiben, man muss nicht alles vorher wissen. Geht auch gar nicht, Das Schreiben eines Blogs ist so umfangreich und vielseitig, dass ich es für unmöglich halte vor dem Anfang wirklich für alles gewappnet zu sein. Und es hat geklappt.

Nun ist mein Blog ein Jahr…

… und ein oder zwei Leser habe ich tatsächlich. Nun gut, es sind sogar mehr und ich bin wirklich glücklich darüber. Mir macht das Bloggen nämlich sehr viel Spaß. Es gibt Zeiten, in denen ich nicht so viel zum Schreiben komme, wie ich es gerne hätte, aber da geht die Familie, vor allem Rebekka, einfach vor. Das ich trotz dieser Flauten regelmäßige Leser habe berührt mich wirklich. Und dafür möchte ich euch nochmals danken.

Aber ich möchte euch auch bitten mehr zu interagieren. Ich finde es toll, dass ihr da seid, aber ich wüsste auch gerne, was euch gefällt. Was spricht euch an, was eher nicht? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder Tipps? Jede Art von Mitteilung ist mehr als Willkommen!

Zuletzt möchte ich euch nochmal an die Verlosung erinnern, die heute Abend ausläuft!

Schaut einfach den Geburtstagpost, Facebook, oder Instagram vorbei und schaut, wie ihr noch teilnehmen könnt. Zu gewinnen gibt es ein super süßes Tuch oder Haarband, selbst genäht von Michelle von Mauli and me (:

Viel Glück,

eure Jenny

 

 

 

2 Gedanken zu „Ein Jahr Blog – wie alles angefangen hat

  1. Happy Belated Bloggeburtstag 🙂

    Hach ja, das kenn ich wohl. Bei meinem ersten Blog hab ich mich auch schwer getan. Wollte es gleich richtig.. und am Besten richtig perfekt machen.
    Naja, hat nicht funktioniert. Heute dümpelt er bei Blogspot oder Blogger rum. Ich weiß es gar nicht mehr.

    Genau, man weiß nie, wie es wird 😀
    Mein neues Baby hatte ich als Singlezeiten gestartet.
    Ich wollte über die lustigen, nervenden, traurigen und frustierenden Dinge in (m)einem Singleleben schreiben.
    Und nach 3 Beiträgen war ich plötzlich kein Single mehr 😀
    Das hat leider (oder zum Glück) meinen ganzen Blog über den Haufen geworfen und ich musste mich neu orientieren.
    Und als ich dann endlich soweit war, befand ich mich plötzlich im Wahnsinn einer Großfamilie und eines Umzugs.

    Naja.. im August ist alles überstanden, Umzug, Ferien, Urlaub.
    Und allerspätestens dann, geht’s wieder los 😀

    Ach, jetzt hab ich wieder gequatscht ohne Ende 😀 Sorry!!

    Liebe Grüße
    Nina

    • Dank dir (: und da sist doch wirklich eine witzige Geschichte! Da sieht man mal: man kann planen wie man will und dann funkt einem einfach das Leben dazwischen 😀 Liebe grüße und: ich finde es schön von anderen zu lesen, wie es bei ihnen gelaufen ist, oder auch nicht gelaufen ist, gerne her mit den Storys (:
      Jenny

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