Eingewöhnung in den Kindergarten – Tag 10 und Tag 11

Ich melde mich wieder zurück, drei Wochen Eingewöhnung sind um und langsam zeigen sich Fortschritte. Falls ihr die ersten Wochen verpasst habt und gerne nachlesen wollt, wie es uns so erging, während der ersten Tage und den ersten Trennungen, der kann hier nochmal alles nachlesen. Und wie es heute gelaufen ist… das seht ihr hier:

Diese Woche, das heißt Montag, gestern und heute, hat unser Papa die Eingewöhnung übernommen. Durch die zwei Feiertage wurde wieder so eine doofe Pause in unsere Woche gerissen, wirklich praktisch ist das bei der Eingewöhnung nicht. Aber es geht vorwärts und man erkennt nun endlich erste Fortschritte, auch wenn Rebekka die Trennung noch nicht wirklich zulässt. Ok, doof formuliert, welches Kind findet das schon cool? Sie gewöhnt sich einfach in Minischrittchen dran, fasst in Minischrittchen Vertrauen zu dem wirklich tollen Team im Kindergarten.

Wie wir letzte Woche vereinbart hatten, haben wir das mit den großen Trennungen erstmal gelassen, das galt auch für die Zeit mit unserem Papa (denn das fand Rebekka auch nicht witzig). Er ist also an allen Tagen wirklich kurz, nicht mal 2 Minuten, in den Flur verschwunden und wieder gekommen. Geweint hat sie immer.

Rebekka konnte die Umgebung, die Betreuer und die anderen Kinder diese Woche nochmal etwas mehr annehmen, war entspannter und konnte sich nach dem Flurgang unseres Papas auch wieder schneller beruhigen und hat meist sofort wieder weitergespielt.

Da sie am Wochenende etwas krank geworden war haben wir die Zeit des Kindergartenbesuchs nicht weiter ausgedehnt, sondern bei rund 2 Stunden belassen.

Heute Nachmittag, als wir Hanna abgeholt haben, haben wir uns nochmal mit Rebekkas Betreuerinnen ausgetauscht. Sie haben nochmal betont, dass man an Rebekka gut sehen kann, dass es vorwärts geht, aber das man nicht einfach sagen kann, wir gewöhnen sie nach dem Berliner Modell, oder nach dem Münchner Modell ein, sondern das man ganz stark die Eigenheiten, Bedürfnisse und Fortschritte des Kindes in die Eingewöhnung mit einbeziehen muss. Sich an irgendwelche Zeiten, Abstände und Muster zu halten bringt manchmal gar nichts.

Ich bin gespannt, wie es am Montag wird, wenn ich wieder die Eingewöhnung mit Rebekka machen werde.

Ich halte euch auf dem Laufenden. Bis dahin beste Grüße,

eure Jenny

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