Eingewöhnung in den Kindergarten – Tag 18, 19, 20 und 21

Ich gebe zu, ich hinke etwas hinterher. Letzte Woche war mein Geburtstag und bei uns alles durcheinander. Deshalb gibt es die letzten drei Eingewöhnungstage nun im kurzen Pack. Und das war es dann eigentlich auch schon, den mindestens Teil eins der Eingewöhnung ist abgeschlossen. Aber lest selbst…

Tag 18

Wir sind alle gemeinsam in den Kindergarten gefahren: Hanna, Rebekka, die Oma und ich. Wir wollten uns eine Buchausstellung im Kindergarten ansehen, deshalb war es ganz praktisch, dass wir für diesen Tag geplant hatten Rebekka gleich nach dem Bringen zu verabschieden. Ich bin also mit Jacke rein (und da hat sie den Braten schon gerochen) und habe mich von ihr verabschiedet. Sie hat kurz geweint, sich aber auch wieder schnell auf dem Arm der Betreuerin beruhigt. Und ich bin zu Hanna gegangen.

Kurz nach 10 haben wir Rebekka wieder abgeholt und sind nach Hause gefahren. Sie hatte zwar Tränen in den Augen, als ich sie abgeholt habe, aber nach den Erzählungen ihrer Betreuerinnen ist der Vormittag wohl gut verlaufen.

Tag 19

Wir hatten schon am Morgen einen sehr schlechten Start, da hing uns wohl noch das Wochenende nach. Obwohl wir geplant hatten Rebekka gleich den ganzen Vormittag im Kindergarten zu lassen, habe ich mich deshalb entschlossen doch lieber nochmal in der Nähe zu bleiben und habe mich im Kindergarten aufgehalten. Aber völlig umsonst! Rebekka hat gut gelaunt gespielt, als ich sie abholen kam. Und obendrauf wollte sie überhaupt nicht gehen, ich musste sie schon wieder unter Geschrei aus dem Kindergarten tragen!

Es war also wirklich an der Zeit nun endlich Rebekka den ganzen Vormittag dort zu lassen. Das war dann auch für Dienstag geplant.

Tag 20

Es fühlte sich schon fast verrückt an. Ich habe beide Kinder in  den Kindergarten gebracht und bin dann gegangen. Ich habe die Zeit genutzt und eine Freundin besucht, habe geplaudert und Kaffee getrunken. Verrückt!

Die Eingewöhnung geht nun schon so lange, dass ich das irgendwie aus den Augen verloren hatte. Dass es quasi auch Zeiten und ein Leben ausserhalb des Kindergartens gibt!

Ich habe Rebekka dann um 11:40 abgeholt, kurz vor dem Mittagessen der anderen (was dann unsere nächstes Ziel sein wird). Sie hat gut mitgemacht, hat sich beruhigen lassen und hat gut gespielt. Nur mit dem Sitzen beim Essen möchte sie sich nach wie vor nicht anfreunden. Aber das ist ja eine Kleinigkeit.

Tag 21

Heute war dann wieder etwas Besonderes. Ich habe sie, wie gestern, in den Kindergarten gebracht und mich sofort verabschiedet. Da Hanna heute lange brauchte, um in ihrer Gruppe anzukommen, war ich mit Rebekka auch etwas später da, weshalb wir in den Morgenkreis geplatzt sind. Ich habe sie abgegeben und sie hat gemeckert, hat sich aber beruhigen lassen. ABER ihre Betreuerin war heute nicht da. Das hatten wir ja nun schon mal, dass ihre Betreuerin einen Kurzurlaub hatte und da haben wir die Eingewöhnung ausfallen lassen, diesmal wollten wir nicht mehr unterbrechen. Aber das schien ihr schwer gefallen zu sein. Zum einen der etwas holprige Start, zum anderen dann doch wieder die andere Betreuerin. Sie hat wohl öfters geweint und konnte sich nicht so recht auf das Spiel einlassen.

Ich hoffe morgen wird wieder besser, weil ich nun endlich klären möchte, wann Rebekka über Mittag bleiben kann. Wir haben nämlich das Problem, dass ich sie kaum noch nach Hause bekomme. Wir verlassen den Kindergarten und Rebekka schläft sofort ein, sie ist einfach fix und fertig nach dem Vormittag. Dann schläft sie auf dem Weg nach Hause und wenn wir zu Hause ankommen wird sie wach und findet nicht nochmal in den Schlaf. Ich habe nun die letzte Zeit einiges versucht, damit sie dann weiterschläft, oder sich nochmal hinlegt, aber das klappt nicht. Und das hängt ihr dann natürlich nach, den ganzen Nachmittag ist sie nun meist maulig und total müde. Da finde ich es besser, wenn sie einfach gleich im Kindergarten hingelegt wird und ich sie dann danach abhole. So könnte auch Hanna wieder länger in den Kindergarten, denn die hole ich logischer Weise zur Zeit immer gleich mit ab.

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, aber ein täglicher Bericht ist nun nicht mehr nötig, denke ich. Denn die Tage sehen im Großen und Ganzen gleich aus, Rebekka hat sich eingewöhnt und muss nun nur noch etwas Ausdauer entwickeln.

Eure Jenny

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