Eingewöhnung in den Kindergarten – Tag 9

Letzte Woche hatte ich es ja schon angekündigt: unser Papa übernimmt diese Woche die Eingewöhnung von Rebekka im Kindergarten. Eigentlich ist es eine wirklich komische Woche und wir könnten es uns fast schenken, aber nach so einer Woche zu Hause würden wir wahrscheinlich wieder bei Null anfangen, und das wollen wir natürlich nicht. Im Wochenende in Bildern hatte ich ja schon gezeigt, dass unser Rebekkchen mal wieder durchhängt, mit einer fetten Erkältung und Temperatur. Und dann sind die Woche noch zwei Feiertage. Mal schauen was wir draus machen! Weil es aber nun so komisch ist und ich euch von der Eingewöhnung auch nur aus zweiter Hand berichten kann, wird es erst am Freitag wieder einen kleinen Zwischenstand geben.

Das wirklich erstaunliche war ja, dass unser Papa und Hanna sich für den Kindergarten fertig gemacht haben, ich habe Rebekka angezogen. Also die beiden, Hanna und Papa, nun los wollten da gingen bei Rebekka wohl alle Alarm Glocken an: NEHMT MICH MIT! Sie ist total panisch zur Tür gestürmt und hat geschimpft was das Zeug hält. Ich würde das ja für ein gutes Zeichen halten!

Ich war ja total gespannt, wie es laufen wird. Alle gehen ja immer davon aus, dass es die Trennung von mir ist, die Rebekka (oder mir) so schwer fällt, und die Eingewöhnung deshalb nicht „klappt“. Das hieße ja, beim Papa müsste es funktionieren! Und?

Nö! Sie hat genauso geweint, hat genauso getobt, als er mal „auf Toilette musste“ und hat sich erst wieder beruhigt, als er wieder da war. Danach war wieder alles gut und sie hat gespielt, sogar fast 3 Stunden lang (trotz Temperatur. Das hatte unser Papa gesagt, aber anscheinend hat das niemanden gestört, inklusive Rebekka).

Das zeigt mir nochmal ganz deutlich, dass Rebekka einfach noch nicht möchte, dass wir gehen, sie möchte noch nicht alleine mit den Betreuerinnen bleiben, was für mich völlig legitim ist! Sie ist noch klein und das ist erst die dritte Woche (aber erst der 9. Tag, also wirklich nicht viel). Ich brauche mir also wirklich keine Gedanken zu machen, dass meine negativen Gefühle, die ich angeblich hätte, sich schlecht auf das Kind auswirken.

Nun machen wir am Donnerstag ganz ruhig weiter und wenn Rebekka so weit ist, ist sie soweit, und nicht vorher und nicht mit Druck. Bringt ja auch nichts.

Dann bis Freitag,

eure Jenny

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