Der Sonntag danach: Was vom Sommer bleibt
Das ist der Sonntag nicht nur nach einer Woche, sondern nach einem ganzen Sommer. Meine Ferien sind vorbei und wir sind wieder zurück aus dem Urlaub. Hinter uns liegen wirklich ganz tolle, abwechslungsreiche Ferien, die ich hier nun ein wenig wiedergeben möchte, wie ich euch gestern im WMDEDGT schon angekündigt hatte. Viel Spaß!
Draußenmoment der Ferien
Könnt ihr euch vielleicht vorstellen: wir waren viel draußen. Wir sind mit unserem Bus über Hessen Richtung Hamburg gefahren, dort haben wir kurz Stopp gemacht, um dann weiter bei Kiel (genauer am Schönberger Strand) eine Woche zu verbringen. Von dort aus ging es weiter nach Dänemark, direkt ganz hoch nach Albaek. Von dort aus haben wir uns Grenen und Frederikshavn angeschaut. Weiter ging es dann an die Nordsee, nach Bovbjerg und später nach Ribe. Dort bin ich leider krank geworden. Weil es eh schon gegen Ende unser Dänemark-Zeit war haben wir beschlossen abzubrechen und sind zur Familie in den Spreewald gefahren, wo ich dann erstmal ein wenig ausruhen und wieder gesünder werden konnte. Denn es gab im Spreewald dann auch noch eine Familienfeier.
Wir waren also seeeeeehr viel draußen. Mein Lieblingsort war aber Grenen. Das ist der Ort, wo Skagerrak und Kattegat aufeinandertreffen. Es ist so unendlich schön dort. Irgendwie rau, die Natur. Aber schön weitläufig und einfach faszinierend. Da möchte ich unbedingt nochmal hin. Vor allem weil das Zusammentreffen von Nord- und Ostsee an unserem Besuchstag wenig spektakulär war.




Größte Enttäuschung der Ferien
War nicht meine Krankheit, denn wir hatten bis dahin schon echt viel erlebt und eine wirklich tolle Zeit gehabt. Nein, es war leider auch Grenen. Denn so schön es dort war: dort tummeln sich alle. Dänemark ist unfassbar leer. Auf den Straßen, in den Orten, nirgendwo sieht man viele Menschen. Aber dort, da waren sie scharenweise unterwegs. Eigentlich hätte man es sich denken können, aber ich fand es so schade diese tolle Natur nur erleben zu können, während ich gleichzeitig auf 500 andere Menschen schaue.

Lieblingsessen der Ferien
Jedes Mal, wenn wir in den Ferien die Gelegenheit hatten zu grillen. Ich meine wir haben an den verschiedenen Orten verschiedenes Essen probiert, aber nichts schlägt es für mich im Garten zu sitzen und zu grillen. Verschiedenes Essen, man kann es zusammenwürfeln, wie man möchte und es schmeckt einfach anders. Und dazu kommt natürlich: wir haben zu Hause leider nicht die Gelegenheit, das macht es umso kostbarer!
Dänisches Eis wird ja immer überall so gehypt. Das haben wir auch probiert, das hat mich aber nicht umgehauen….
Familienmoment der Ferien
Ganz klar die Familienfeier. Alle zusammen an einem Fleck, den Abend gemeinsam verbringen und dann gab es auch noch einen Anlass, das war einfach schön! Weiß ich umso mehr zu schätzen, weil wir alleine in Bayern sind. Ich war schon alleine in Thüringen, aber da wenigstens nicht ganz so weit von der Familie entfernt. Hier in Bayern ist wirklich niemand in der Umgebung, auch nicht so, dass man sagt, man kommt mal eben für das Wochenende vorbei. Umso mehr schätzt man dann so einzelne Events, wenn man mal wen sieht.

Bücher der Ferien
Als letztes noch einen kleinen Rückblick auf meine Bücher. Ich hatte schon einige dabei und unterwegs haben dann noch mehr zu mir gefunden. Allerdings war diesmal leider keins dabei, das es in meine persönliche Bestenliste schafft. Sie waren alle gut, toll geschrieben, aber irgendwie nicht das, was ich gerade lesen will. Ich fand sie spannend, sie haben mich aber nicht mitgenommen. Ich weiß nicht, ob du nachvollziehen kannst, was ich meine.
Erstmal für immer – Madeleine Becker. Zu viel persönliche Geschichte, zu wenig Bauernhof. Allerdings fand ich ihre Gedanken ziemlich interessant und es hat mir sehr geholfen, mal jemanden so über Milchwirtschaft schreiben zu sehen! Bringt mich nicht dazu wieder Milch zu trinken, gibt mir aber Hoffnung.
Der große Sommer – Ewald Arenz. Gestern erst ausgelesen, aber schon vor drei Wochen angefangen. Es war wirklich gut geschrieben, so wie man es von ihm kennt, aber so richtig mitgerissen hat es mich auch nicht. Waren wahrscheinlich nicht meine Themen. Tiefgründig war es auf jeden Fall.
Dann kamen zwei Bücher hinzu: Steine am Ostseestrand von Rolf Reinicke und Fossilienjagd in Dänemark. Das zweite habe ich in Dänemark gekauft. Auf Deutsch. Überhaupt ist da vieles Deutsch dort, das ist schon interessant. Aber klar, wir sind wahrscheinlich auch der Hauptanteil der Touristen. Die habe ich nur abschnittsweise gelesen, weil ich es liebe am Strand nach kleinen Schätzen zu suchen!
Mein letztes Buch ist ein Roman, den ich vorab lesen durfte. Der war super, hier darf ich aber noch nichts dazu sagen.
Und gestern Abend noch begonnen habe ich Mühlensommer – Martina Bogdahn. Ist mir persönlich eine zu ausgeschmückte Sprache. Also auch okay bis gut, hab aber schon besseres gelesen.
Und morgen geht es für mich wieder zur Arbeit, ich hoffe mein Hals ist bis dahin wirklich wieder gut. Gerade kratzt es noch etwas, ganz gesund bin ich leider noch nicht wieder.
Dir wünsche ich aber einen wunderbaren Start in die neue Woche, vielleicht bist du ja schon mitten drin im Alltag wieder?
Deine Jenny







