Der Sonntag danach – was von der Woche bleibt 12.07.2026
Hallo wieder zu einem Wochenrückblick bei uns. Nachdem ich letztes Wochenende so motiviert war (ich hatte im WMDEDGT berichtet), ging es für mich Montag gleich ganz ernüchternd weiter: so schnell, so krank war ich schon lange nicht mehr. Da ging gar nichts mehr. Unser Papa hat es netterweise als Totalschaden bezeichnet, genau so hat es sich auch angefühlt. Ich war also außer Gefecht gesetzt, bis es mir ab Donnerstag langsam wieder besser ging. Dementsprechend wenig war natürlich los die Woche.
Lieblingsessen der Woche
Melone, die hat mich über die Woche gerettet, weil ich kaum etwas anderes essen konnte. Und weil ich die Sommerzeit unteranderem für Melone und Beeren liebe.
Lieblingsfilm der Woche
Das Glück hat acht Arme
So ein rührender, trauriger und zugleich schöner Film. Eigentlich wollte ich was seichtes für nebenbei, weil mein Kopf einfach nicht mehr funktionieren wollte, ich aber nicht mehr schlafen konnte. Hatte den Film jetzt schon länger in meiner Liste und dachte jetzt wäre die richtige Zeit. Ganz so leicht war er nicht, aber wirklich schön und packend!
Learning der Woche
Prioritäten. Diese Woche war ziemlich hart für mich, weil ich wählen musste, zwischen zwei für mich ziemlich wichtigen Dingen. Und natürlich ist völlig klar, wie meine Wahl ausfällt, bzw. ausgefallen ist. Aber so einfach hat es sich tatsächlich gar nicht angefühlt. Ich war krank genau in der Woche, auf die ich quasi das ganze Jahr warte: es ist gerade das Tänzelfest in Kaufbeuren (im 12 von 12 zeige ich ein paar Bilder vom Umzug). Donnerstag konnte ich das erste Mal wieder das Bett verlassen, Freitag habe ich mich das erste Mal so gefühlt, als ob es langsam besser wird. Und dann war da Freitag und Samstag das Lagerleben in der Innenstadt. Ich wollte so gerne hin. Ich konnte ja wieder aus dem Bett. Ich war nicht mehr ansteckend. Ich hätte hingehen können. Aber natürlich bin ich nicht gegangen. Es war aber total interessant mich selbst zu beobachten, wie es mir mit der Entscheidung ging. Erst gar nicht gut, weil ich so gerne auf das Fest wollte und der Rest von uns natürlich auch gegangen ist. Und irgendwie hätte ich ja auch schon gehen können, denn es ging ja bergauf mit mir. Aber ich wollte lieber gesund werden, das Fest gibt es nächstes Jahr auch nochmal. Ziemlich schnell wurde es egal, dass ich nicht gegangen bin. Man muss nicht immer überall dabei sein, wenn die eigenen Prioritäten was anderes sagen.
Draußenmoment der Woche
Da gab es jetzt nicht so viele, deswegen definitiv der Festumzug heute am Sonntag!
Ich wünsche dir einen schönen Start in die neue Woche,
deine Jenny

