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2 Kommentare

  1. Hallo,
    Ich bin auf deinen Beitrag gestoßen, der zwar länger her ist, aber der gut zu meiner jetzige Situation passt. ich bin momentan hochschwanger. Mein Mann wollte unbedingt seine Mutter zu uns aus Ägypten holen (als “Hilfe”). Am Anfang hieß es, sie kommt für drei Wochen, was in Ordnung für mich war. Dann wurden aus den drei Wochen drei Monate gemacht. So wollte ich das eigentlich nicht, doch wusste nicht, wie ich ihm klar machen sollte, dass es viel zu lang für mich ist. Jetzt ist sie seit einer Woche da und ich sehe ihre Anwesenheit nicht als Unterstützung. Vielmehr bereitet sie mir (unabsichtlich) viel Stress, weil da zum einen die Sprachbarriere ist (ich kann nur ein paar Wörter auf arabisch sagen und sie versteht kein Wort Deutsch) und zum anderen sie mich in meiner gesamten Routine stört, die Haushaltstätigkeiten anders macht, vieles in der Küche nicht kennt (Elektroherd hat sie vorher noch nie gesehen/ wollte den heißen Topf auf die Arbeitsplatte stellen/ eine dünne Plastikfolie auf die heiße Auflaufform legen etc.) , was mich sehr sehr stresst, weil es auch gefährlich sein kann. Ich bin nie alleine und habe das ständige Gefühl auch für sie emotional “sorgen” zu müssen, damit sie sich wohlfühlt. Ich wünschte, ich hätte vorher klar meine Meinung gesagt. Mein Veto eingelegt.. Jetzt hoffe ich, dass ein “Wunder” passiert und sie vielleicht doch irgendwie früher nach Hause fliegt. Mein Mann findet es richtig gut, dass sie da ist. Ich habe das Gefühl, dass meine Bedürfnisse ihm nicht wichtig sind…
    Viele Grüße

    1. Hey und danke für dein Kommentar. Ich kann das gerade richtig gut nachfühlen, auch wenn das jetzt echt schon länger her ist bei uns. Im Nachhinein hätte ich es auch auf jeden Fall anders gemacht, aber in der Situation habe ich auch gehofft und probiert das Beste draus zu machen. Natürlich stresst es dich, es ist ein “fremder” (im Sinne von nicht ständig zu deinem Haushalt gehörend) Mensch in deinem zu Hause in einer hoch emotionalen und belasteten Zeit! Wir können die Menschen mögen, sie können toll sein und das beste wollen, trotzdem kann es nicht gut für uns sein in dieser Situation. Bitte hoffe nicht auf ein Wunder, denn ich denke da klammerst du dich an den falschen Halm, ich denke offene Gespräche könnten vielleicht helfen, klare Absprachen, Regeln (so blöd das vielleicht auch klingen mag).
      Ich wünsche dir das Beste, auch für die anstehende Geburt!
      Liebe Grüße,
      Jenny

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