Der Sonntag danach: Elbsee, Abschied und Ferienfeeling
Ferienfeeling! Ignorieren wir mal, dass ich die Woche noch arbeiten muss. Aber endlich haben wir diese letzte Schulwoche geschafft, denn die hatte es wieder echt in sich. Hauptakteure diese Woche waren: Trauer, Freude, Vertrauen. Aber hier etwas ausführlicher, viel Spaß!
Lieblingsessen der Woche
Das ist direkt gepaart mit einem anderen Punkt gleich für diese Woche. Und zwar war ich essen, am Elbsee. Ich liebe das Restaurant und meine absolute Lieblingszeit dort ist die Pilzzeit. Also gab es für mich Penne mit Pfifferlingen und Kirschtomaten, das ist so lecker, das esse ich jedes Jahr wieder so gerne.
Lieblingsbuch der Woche
Endlich ausgelesen: Emotional Load. Wie Mütter frei von emotionaler Belastung werden. Das Buch habe ich schon seit Anfang des Jahres und es lag jetzt echt lang. Oft, weil ich keine Zeit oder keinen Kopf hatte zu lesen. Also so ziemlich das Thema. Ich fand es echt gut und informativ, aber ich lese eh gerne Texte von Susanne Mierau. Ich bin mir nicht sicher, ob ich jetzt so viel besser weiß, wie ich mit Emotional Load umgehe, aber ich denke es geht vor allem darum, wie bei so vielen Themen, sich überhaupt damit zu beschäftigen und darüber zu sprechen. Und das ist mit diesem Buch auf jeden Fall gelungen. Es gibt auch Tipps zur Umsetzung, aber vor allem die Bereiche, wo es für mich wichtig ist, da waren die Kapitel leider recht knapp.
Ihr seht auch übrigens meine Auswahl für die Sommerferien, zummindest die an Romanen. Ich habe noch zwei weitere Bücher, die ein wenig zum Nachdenken sind, unter anderem Essays von Lea Banasch, sie mag ich sehr gerne!

Learning der Woche
Eigentlich ist es auch ein Lieblingsmoment und etwas, auf das ich schon stolz bin. Aber es war eine echte Überwindung, deswegen kommt es ins Learning. Und zwar, als ich essen war, war ich alleine. Hier scheiden sich jetzt wahrscheinlich die Geister. Die einen, die sagen „ist doch kein Ding“. Und die anderen, die sagen „waaaaaaas!?“ Ich hatte mir das echt nach meinem Fototermin vorgenommen, einfach dort alleine essen zu gehen. Warum auch nicht. Also die Stimmen in meinem Kopf wussten, warum nicht: Was sollst du denn da alleine machen? Wie sieht denn das aus? Denken die anderen dann nicht, dass das komisch ist alleine essen zu gehen? Ist es das überhaupt wert, das ganze Geld, dafür, dass ich dann da alleine sitze?
Ja war es. Und ich hab da was gemacht: gegessen. Nicht mehr und nicht weniger. Und es war schön. Gute Erfahrung, ich hoffe mein Kopf kommentiert beim nächsten Mal gleich weniger!
Draußenmoment der Woche
Der Elbsee. Ich weiß diese Woche dreht sich viel um die Zeit da, aber die war auch rundum schön. Der Elbsee ist schön. Die Wege sind schön. Die Gräser sind schön. Alles schön. Müsste ich eigentlich mal wieder öfter hin. Das ist schon wieder so ein Jahr, in dem wir kaum draußen sind. Die Kinder sind größer, es gibt mehr Verpflichtungen die auch noch von unterschiedlichen Stellen kommen. Das ist meist so schwer vereinbar und im Alltagsstress schaffen wir es dann irgendwie nicht mehr so richtig raus. Was wirklich schade ist, denn all das Schöne geht uns damit verloren. Zeit es wiederzufinden!
Inspiration der Woche
Das war Irene. Die habe ich heute kennengelernt. Sie betreibt Irenes Café in Kaufbeuren und ist echt eine Institution. Sie hat so viel zu erzählen, hat schon so viel erlebt und nimmt das Leben einfach wie es kommt. Ich fand es wirklich inspirierend ihr einfach zuzuhören und zum anderen hat es wieder gezeigt, wie unterschiedlich wir Menschen doch sind und dass es sich total lohnt bei anderen genauer hinzugucken. Wer sind sie eigentlich? Was treibt sie an? Was haben sie erlebt?
Das war meine sehr volle Woche. Eigentlich hätte hier auch die Verabschiedung aus der Grundschule Platz finden müssen. Den ganzen Freitag war ich so traurig, dass die Grundschulzeit nun für uns vorbei ist. Rebekka kann das noch nicht so greifen, sie freut sich eher auf die neue Schule. Aber mir hängt das gerade ganz schön nach, einfach, weil es eine lange und zum Ende hin schöne Zeit war.
Außerdem hat sich diese Woche so viel gefügt. Ein paar unserer Pläne sind gerade noch offen, weil zusagen oder Pakete fehlen, weil wir noch nicht alles absprechen können oder einfach Entscheidungen getroffen werden müssen. Ein Teil hat sich diese Woche einfach gefügt, dass war sehr erleichternd und schön.
Aber jetzt geht es Schlag auf Schlag in die Ferienzeit. Ich muss noch arbeiten, aber der Rest startet jetzt in die Sommerpause. Und damit muss ich auch den Blog in ein kleines Sommerschläfchen versetzen, denn ich denke ich schaffe es zwischen Ferienaktivitäten und Arbeit nicht auch hier regelmäßig zu schreiben, dass habe ich schon die letzten zwei Wochen gemerkt. Ein paar Beiträge, die mir jetzt noch wichtig sind, werde ich noch veröffentlichen, aber dann bin ich erst wieder im September zurück mit den regelmäßigen Beiträgen vom Sonntag danach und Wegrandnotizen.
Ich wünsche dir einen wunderschönen und erholsamen Sommer,
deine Jenny

