Intuition – warum wir auf uns selber hören sollten

Unser Körper ist etwas tolles. Er funktioniert, ohne dass wir groß etwas dafür tun müssen und er zeigt, was er braucht. Gut, wir müssen ihn etwas pflegen und hegen, damit er auch möglichst lange funktioniert, aber eigentlich brauchen wir uns von Hause aus keine großen Gedanken machen, wir müssen einfach nur unserem Gefühl folgen, unserer Intuition.

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Doch manchmal ist das schwer. Zum Beispiel, weil man zum Kranksein einfach keine Zeit hat, weil ein Projekt unbedingt beendet werden muss, oder man mit der Tochter gerade alleine zu Hause ist. Da werden die kleinen Anzeichen für eine Krankheit gerne mal übergangen. Oder es ist schwer, weil andere es einem ausreden, auf sein Gefühl zu vertrauen und diesem zu folgen.

Ich habe vor allem während meiner beiden Schwangerschaften und den beiden Geburten immer wieder mit Menschen – Bekannten, aber auch Hebammen und Ärzten – zu tun gehabt, die ihre Meinung über meine gestellt haben. Und ich fand es schade und traurig. Zum einen, da ich so, vor allem in der zweiten Schwangerschaft, ständig diskutieren und mich erklären musste, und mich das wertvolle Nerven gekostet hat. Und ich finde es schade, da es bei einer Schwangerschaft nicht nur um gesundheitliche Fragen geht, sondern um eine ganze besondere Zeit. Denn: wie oft ist man schon schwanger? Für Ärzte, Hebammen und anderes Fachpersonal ist es leicht einen einfach „abzufertigen“, denn es ist nur Arbeit für sie. Wir, als Schwangere, Partner oder Geschwister, werden uns dagegen wahrscheinlich unser Leben lang an diese Zeit erinnern können. Ob sie schön war, oder ob wir uns schlecht oder unzureichend beraten, vielleicht nicht verstanden gefühlt haben. Zum anderen finde ich, dass es selbstverständlich sein sollte, dass die Meinung der Patientin/Schwangeren/Mutter eine (wichtige) Rolle spielen sollte. Und zwar immer! Wer sollte besser wissen was einen bewegt, als man selbst? Ich will nicht abstreiten, dass Ärzte unseren Körper gut verstehen und natürlich alles objektiver betrachten, nicht umsonst mussten sie sich durch ein jahrelanges Studium und Assistenzarztzeit quälen. Aber die Praxen sind so vollgestopft mit Patienten, dass sich kaum noch ein Arzt wirklich Zeit nimmt und zuhört. Vor unserem Umzug war ich sehr zufrieden. Ich hatte Ärzte, für mich und Hanna, bei denen ich wusste, dass ich Probleme und meine Gedanken auch ansprechen kann. Nach unserem Umzug musste ich feststellen, dass das keinesfalls selbstverständlich ist. Genaugenommen, habe ich bis jetzt nur schlechte Erfahrungen gemacht, und ich frage ich woran das liegt. Ich meine, meine Gesundheit, oder die Gesundheit meiner Kinder, wurde nie ernsthaft gefährdet, aber ich habe mich hier noch kein einziges Mal ernst genommen gefühlt.

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In der zweiten Schwangerschaft habe ich gemerkt, wie wichtig es ist von Anfang an auf sich selbst zu hören und seinen Gefühlen und Meinungen auch Platz zu geben. Wir kennen uns am besten, und es läuft nicht immer alles a-typisch ab. Und es hält sich nicht immer alles an Regeln. Vor allem unter der Geburt von Rebekka ist nichts so abgelaufen, wie die Ärzte und Hebammen es vorausgesagt haben. Ich dagegen konnte schon eine Woche vorher sagen, was passieren wird. Und das, weil ich mich kenne, weil ich auf die winzigen Zeichen gelauert habe, die ich ja nun schon von Hannas Geburt kannte, die aber auch so ziemlich eindeutig gezeigt haben, hier ändert sich bald einiges! Ärzte nehmen sich leider nicht immer die nötige Zeit, um ihren Patienten näher kennenzulernen. Meistens schauen sie, in wie weit das anwendbar ist, was sie gelernt haben. Es ist verständlich, dass nicht immer die Zeit da ist, gleich an Sonderfälle oder Alternativen zu denken, alle möglichen Szenarien durchzugehen oder allen Ängsten und Sorgen der Patienten Platz einzuräumen; wir alle wissen, wie voll die Wartezimmer sind. Aber genau das ist es, was meistens noch mehr Ängste oder Sorgen hervorruft und am Ende dann an uns, den Patienten, hängen bleibt.

Und das ausgerechnet zur zweiten Schwangerschaft. Ausgerechnet, als ich wusste wie es läuft. Als ich nicht mehr so unsicher war, wie bei der ersten. Ausgerechnet, als ich wusste, was ich wirklich will und wusste, dass es auch nicht schlimm ist, das durch zu setzen. Ausgerechnet, als ich ein wirkliches Bild davon hatte, wie meine Schwangerschaft und meine Geburt verlaufen soll. Ausgerechnet in diesen Monaten hat mir niemand zugehört, hat niemand ernst genommen, wie ich die Sache sehe, was mir mein Gefühl gesagt hat. Sondern ich musste mir ärztliche Meinung anhören und sollte sie einfach befolgen. Das habe ich nicht gemacht, zum Glück, denn die Ärzte und Hebammen hier lagen tatsächlich IMMER falsch, mit dem, was sie mir geraten haben. Aber das hat mir leider meine Schwangerschaft und die Erinnerung an diese eigentlich so besondere Zeit etwas ruiniert.

Deshalb möchte ich jetzt hier nicht nur erzählen, was bei uns die Monate los war, sondern ich möchte auch gleichzeitig alle motivieren auf ihre Intuition zu hören, ihre Meinung durchzusetzen und sich nicht verunsichern zu lassen! Wie oft habe ich schon von anderen Müttern gelesen, die sich über ihre Ärzte beschwert haben, weil diese Geburten außerhalb des Krankenhauses nicht gutheißen wollten (es aber, abgesehen vom medizinischen Standpunkt, überhaupt nicht ihre Aufgabe war dies zu entscheiden). Oder Schwangerschaftsvergiftungen, die nicht entdeckt wurden, weil die Anzeichen nicht lehrbuchmäßig waren und einfach nicht zugehört, bzw. ausreichend untersucht wurde. Es ist natürlich schwer. Jeder hat seine eigene Meinung und vor allem während der Schwangerschaft und Geburt hat man durch die engmaschigen Kontrollen mit vielen verschiedenen Personen zu tun. Ärztin, Hebammen- in der Praxis und bei der Hebamme, bei den Vorbereitungskursen, im Krankenhaus. Man kann nicht anders, als sich mit den verschiedenen Meinungen auseinander zu setzen. Und das ist generell ja auch nichts schlechtes. Nur, wenn niemand von diesen Personen einem zuhört, einen ernst, oder sich erst gar keine Zeit nimmt.

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In meiner ersten Schwangerschaft lief ein Glück alles super. Kaum Beschwerden und das Kind entwickelte sich so, wie es sollte. Es gab also einfach kaum Punkte, in denen sich meine Meinung von der der Ärztin unterscheiden hätte können. Erst in der 38. Schwangerschaftswoche „Ihr Kind dreht sich jetzt eh nicht mehr“ – drehte sich mein Kind und lag zum Missfallen aller in Beckenendlage. Für mich war klar, dass ich das Kind trotzdem natürlich bekomme und ich keinen Kaiserschnitt wollte. Das hat mich ein paar Stunden voller Diskussionen, Aufklärungsgespräche und extra Untersuchungen gekostet, aber am Ende hatte ich eine Klinik, die mich in meinem Anliegen unterstützt hat, obwohl sie mir auch zu einem Kaiserschnitt geraten hat. Schön und gut, ich wollte unbedingt eine natürliche Geburt (natürlich nur solange es nicht meine oder die Gesundheit des Kindes gefährdet) und es war die richtige Entscheidung. Es war das was ich wollte, allein schon der Gedanke an einen Kaiserschnitt hat mich in Panik versetzt, und so ging ich „relativ entspannt“ in die Geburt rein (hat natürlich trotzdem höllisch wehgetan- keine Frage). Und nach nur 4 ½ Stunden im Krankenhaus, bei denen uns anfänglich sogar gesagt wurde, wir müssen wohl noch lange warten, da fehlen noch ordentlich viele cm bis es los geht, war unsere erste Tochter geboren. Ohne Komplikationen, einfach so, wie ich es mir vorgestellt hatte. So wie ich meinte, dass es am besten laufen würde. So, wie ich mich am wohlsten gefühlt habe.

In der zweiten Schwangerschaft lief leider nicht alles so komplikationslos ab. Durch den Umzug habe ich vorzeitige Wehen bekommen und musste daher oft zum Arzt. Jede Woche CTG und jede zweite Woche Untersuchungen. Ich sollte überdosiert Magnesium bis zur 38. Schwangerschaftswoche und zusätzlich Progesteron nehmen. An dem Tag, an dem ich die vorzeitigen Wehen gemerkt habe und zum Arzt bin, hatte ich natürlich wahnsinnige Angst. Es war viel zu früh! Gerade mal im 5. Monat waren die Überlebenschancen für unsere zweite Tochter fast null, also hätte ich natürlich alles getan, um alles wieder zu beruhigen und die Wehen wieder los zu werden. Aber mit der Zeit hatte ich das Gefühl, dass mir das Magnesium in so hohen Dosen (immerhin knapp 900mg pro Tag, empfohlen sind für Schwangere ja bis etwa 350mg pro Tag) nicht gut tut. Ich habe das auch meiner Ärztin gesagt, aber die meinte nur “wir wollen das Baby doch drinne lassen”, also muss ich es weiternehmen. In den nächsten Wochen hat man am CTG gesehen, dass sich nicht viel getan hat. Die Wehen waren jetzt nicht mehr so stark, also nicht mehr so dramatisch, aber immer noch stark genug, um meine Ärztin zu beunruhigen und mich jede Woche in die Praxis zu bestellen. Ich empfand die Zeit als sehr stressig. Alles hat sich nur noch um Termine und Tabletten gedreht, und das, obwohl ich das Gefühl hatte, dass das nicht nötig war. Ich möchte jetzt hier gleich nicht falsch verstanden werden, ich denke nicht, dass man einfach alles ignorieren kann oder sollte, was Ärzte einem raten oder verschreiben. Es gibt durchaus oft medizinisch wichtige Gründe, die nicht einfach außen vor gelassen werden sollten. Ich für mich habe aber schon gesehen, dass das Schlimmste überstanden war und dass ich mich einfach nicht wohl damit gefühlt habe, eher im Gegenteil, das sich mich elend fühlte mit der Situation, wie sie war. Ich hatte permanent Magenschmerzen und Probleme wegen dem Magnesium, war im Kopf nur noch bei Terminen und Untersuchungen und ständig in Panik. Ich habe zuerst das Progesteron weggelassen und dann Magnesium auf die normale Dosis reduziert. Und mir ging es schon nach kurzer Zeit besser! Die Ärztin wollte davon nichts hören, also habe ich eigenhändig ein paar Untersuchungen verschoben, sodass meist wieder 2 Wochen dazwischen lagen, und ich wurde auch wieder entspannter. Da konnte auch der Befund, dass ich schon in der 30. Schwangerschaftswoche eine verkalkte Plazenta hatte nichts dran ändern. Ich wusste einfach, dass alles gut war. Mir ging es gut. Das Kind hat sich viel und regelmäßig bewegt, hat auch auf mich reagiert. Bei allen Untersuchungen, waren bis auf die Plazenta immer alles gut, das Kind normal entwickelt. Aber meine Ärztin fing schon wieder an Druck zu machen, mehr Magnesium, mehr Ruhe. Ich sollte nur noch im Bett bleiben und nicht mehr raus gehen. Erstens ist das unmöglich mit einem Kind zu Hause, vor allem weil ich teilweise die Woche über mit Hanna alleine war. In der Theorie klingt das einfach, mal alles liegen zu lassen. Aber in der Praxis unmöglich. Wir brauchen saubere Klamotten, Essen, das Kind muss in den Kindergarten. Zweitens wollte ich das auch nicht. Als unser Papa eine Woche Urlaub hatte haben wir es ausprobiert. Ich lag im Bett, habe so gut wie nichts mehr gemacht und mir ging es schlecht. Ich konnte nicht mehr richtig schlafen, mir hat alles wehgetan und ich habe sofort starke Rückenschmerzen bekommen. Es funktionierte für mich nun einfach nicht so, wie sich die Ärztin das wünschte. Und zwar in keinem einzigen Punkt. Weil sie davon aber immer noch nichts hören wollte ging ich irgendwann hin und sagte nur noch „ja…“. Sie war begeistert wie gut „das Magnesium und die Ruhe“ sich doch plötzlich auswirken würde, jetzt wo ich doch beides ordentlich nahm und ich hatte endlich meine Ruhe, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Meine Werte wurden sehr schnell besser, was heißt, dass das CTG wieder unauffällig war, so wie es sein sollte, und meine Rücken- und Bauchschmerzen verschwanden wieder. Und es gab, bis auf die verkalkte Plazenta nichts mehr zu meckern.

Ich fand es sehr schade, dass diese Ärztin mir einfach nicht zuhören wollte und sich einfach nicht dafür zu interessieren schien, dass für mich die Musterlösung einfach nicht griff. Obwohl ich ihr das probiert habe zu sagen! Da wurde mir die Zeit unnötig schwer gemacht, hätte sie sich einfach einmal wirklich die Ruhe genommen mit mir zu reden, dann hätte vieles sehr viel positiver verlaufen können. Aber ich bin einfach nur froh, dass ich, als ich gemerkt habe, dass mir ihre Ratschläge und Rezepte nichts bringen, auf mein Gefühl vertraut habe.

Auch unter der Geburt finde ich sollte den Wünschen der Mutter, aber auch des Vaters natürlich, soweit wie möglich nachgegangen werden. Sie bekommt das Kind, mit seiner Unterstützung (oder natürlich der Unterstützung einer anderen Begleitperson) und es nutzt niemanden etwas, wenn die Mutter sich unter der Geburt unwohl fühlt oder gar Angst hat. Unser Körper ist dafür gemacht Kinder zu bekommen! Es gibt keinen Grund dafür, zu befürchten, dass wir das nicht schaffen könnten, oder dass wir etwas total falsch machen. So wie letztens meine Hebamme meinte: wenn wir falsch pressen kommt das Kind halt erst mal nicht. So einfach ist es in den meisten Fällen. Das es auch andere Fälle gibt, in denen es medizinisch angeraten ist Vorsicht walten zu lassen will ich gar nicht bestreiten, aber warum verrückt machen (lassen) in allen Fällen, bei denen das nicht so ist? Warum die Mutter verrückt machen, dass nur das Krankenhaus ein sicherer Ort für eine Geburt ist, wenn sie sich in einem Geburtshaus am sichersten aufgehoben fühlt? Warum bei der kleinsten Komplikation einen Kaiserschnitt vorschlagen, wenn die Mutter ihre Geburt ganz anders geplant hat und dadurch total verunsichert ist? Bei Hannas Geburt verlief eigentlich alles so, wie ich es mir auch vorher gedacht hatte. Wirklichen Planungsspielraum hatte ich durch die Beckenendlage nicht, aber das war ok für mich. Also Wassergeburt und PDA waren nur zwei der Dinge, die gar nicht zur Debatte standen. Ich hatte eine ganz einfache Geburt, im Liegen. Das was mich verunsichert hat, und das völlig unnötig, wie ich hinterher fand, waren die Hebammen, die mir ständig irgendwelche komischen Kommentare zugerufen haben. Ich habe meinen Körper machen lassen und sie wollten, dass ich mich auf die andere Seite drehe. Oder mal aufstehe. Mir war aber nicht nach drehen oder aufstehen. Sie meinten das würde dem Kind helfen (als ob 4 Stunden nicht schnell genug gewesen wären). Ich solle anders atmen, da ist mir die untere Gesichtshälfte eingeschlafen. Und zwar tatsächlich. Und das ist gewiss kein schönes Gefühl. Alles hat gekribbelt, alles wurde taub, um mein Kinn rum, und mir wurde nur noch eine Tüte hingehalten, in die ich die nächsten Minuten atmen sollte. Als ob ich mit den Wehen nichts anderes zu tun gehabt hätte. Dann sollte ich nicht pressen, sondern unterstützen. Wer um Himmels willen kann den bei seiner ersten Geburt mit so einem Kommentar was anfangen??? Ich lag da, und wollte einfach nur „in Ruhe“ mein Kind bekommen. Natürlich war ich über fachmännische Unterstützung mehr als dankbar, aber im Nachhinein dachte ich mir manches Mal, es wäre wohl auch mit weniger Kommentaren dieser Art gut gegangen. Wie ich schon geschrieben habe, unsere Körper sind dazu gemacht Kinder zu bekommen. Wir sollten also etwas mehr auf ihn hören und unsere Intuition mithelfen lassen.

Dazu habe ich noch zwei Links, von zwei Geburtsberichten, die in dieser Art eventuell etwas „extrem“ sind, aber genau das zeigen.

Der erste Geburtsbericht ist von einer Familie, die ihre Tochter ohne jegliche Hilfe in Thailand im Meer bekommen hat. Beeindruckend, finde ich. Ich weiß noch, als ich diesen Bericht gelesen habe, habe ich mir gedacht, ja, ich denke das könnte ich auch hinbekommen. Möchte ich aber nicht. Ich habe auch über eine Hausgeburt nachgedacht, wir haben uns aber letztendlich dagegen entschieden, weil unser Papa sich damit nicht wohl gefühlt hat. Und es war mir natürlich wichtig, dass er mit der Art und Weise der Geburt zu 100% einverstanden ist. Da wir zurzeit nicht mobil sind und es hier kein Geburtshaus in der Nähe gibt blieb uns also das Krankenhaus.

In dem zweiten Link geht es um eine Familie, die eigentlich auch eine Geburt im Krankenhaus geplant hat, wo die Schwangere aber kurzerhand entschieden hat, dass sie sich zu Hause doch wohler fühlt und ihr Kind doch lieber dort bekommen möchte (natürlich wurde eine Hebamme informiert).

Ich finde, das sind zwei wunderbare Beispiele dafür, dass es möglich ist, sich ganz auf seine Instinkte und seine Intuition zu verlassen. Es ist natürlich nicht notwendig, uns stehen viele Personen zur Seite, während der Schwangerschaft und auch während der Geburt. Alle sind dazu ausgebildet worden, uns anzuleiten und sicher durch diese Zeit zu bringen. Aber es ist nicht nötig, dass wir uns vollkommen auf ihr Urteil verlassen, oder gar annehmen, dass nur sie wüssten, was für uns und unser Kind gut ist! Denn manchmal geht das leider schief, die Anleitung  verläuft nicht so, wie wir es uns vorstellen, oder wie wir sie benötigen, oder es ist schlichtweg niemand da. Ich musste da leider meine ganz eigenen Erfahrungen machen, die ich mit euch teilen möchte. Dazu kommt bald mein Geburtsbericht online! Es ist schade, dass ich nicht nur in der Schwangerschaft ständig übergangen wurde und für die Hebammen und Ärzte meine Meinung nicht wichtig war, auch unter der Geburt wurde ich einfach nicht angehört. Ich konnte meinen Zustand meist nicht besser beschreiben als mit „mein Gefühl sagt mir“, aber das hat leider niemand ernst genommen. Aber das könnt ihr selber nachlesen.

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Falls ihr selber solche Erfahrungen gemacht habt, oder ihr vielleicht Gegenteiliges erlebt habt, könnt ihr mir gerne einen Kommentar da lassen. Mich würde sehr interessieren, wie es anderen Müttern und Beteiligten mit diesem Thema geht! Wurde immer auf eure Bedürfnisse eingegangen?

 

Bis dahin liebe Grüße,

eure Jenny

2 Gedanken zu „Intuition – warum wir auf uns selber hören sollten

  1. Liebe Jenny,

    ein sehr schöner und ausführlicher Bericht. Bei mir waren Gott sei Dank beide Schwangerschaften komplikationslos, aber wie die meisten Mama habe auch ich mir erst beim 2. Kind mehr zugetraut und auf meinen Körper gehört. Glücklicherweise haben die Hebammen das unterstützt und so wurde ich mit einer ganz tollen Geburt belohnt. Es ist schwer jnd man ist unsicher in solchen Situationen, aber bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass Mamas Intuition die richtige ist

    LG Lotti

    • Liebe Lotti,

      schön dass der Beitrag dir gefallen hat! Und ich bin ganz deiner Meinung, Mamas Intution ist ungeheuer wichtig und in den meisten Fällen der richtige Weg. Vor allem, weil man dann wirklich entspannter sien kann, wenn man seinem Weg folgt und nciht einfach das befolgt, was andere einem vorgeben. Und umso entspannter man selbst ist, umso entspannter wird dann auch die Geburt!
      Liebe Grüße,
      Jenny

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