See mit Blick auf einen Berg in den Alpen
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wmdedgt an einem ganz normalen Tag?

Gestern war der 5. November (November! Gleich ist das Jahr um!) und da hat Frau Brüllen wieder gefragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag (wmdedgt)? Natürlich habe ich wieder fleißig für euch mitgeschrieben, aber abends nicht mehr hochladen können. Deswegen bekommt ihr heute alles brühwarm serviert, viel Spaß!

Wir haben mittlerweile morgens zwei Wecker. Einer weckt mich immer gegen 6:40 und der andere ist das Signal, dass es wirklich Zeit wird aufzustehen um 07:02. Entstanden ist das ganze mal, weil ich gerne früher aufstehen wollte, morgens ein wenig in Ruhe mich fertig machen wollte. Aber die Nächte sind seit Wochen bescheiden und Rebekka wird immer wach, sobald ich aufstehe, also ist das mit der Ruhe auch dahin. Da Rebekka morgens einige Zeit braucht um wach zu werden habe ich das mit den zwei Weckern einfach beibehalten, aufstehen tue ich aber nicht.

Um 07:02 sind wir trotzdem auch nicht aufgestanden, sondern erst 10 Minuten später, viiiiel zu spät. Die Mädels sind einfach nicht hochgekommen.

Fertig gemacht, gegessen und angezogen ist Hanna zuerst losgegangen zur Schule, ich mit Rebekka kurz hinterher mit dem Fahrrad in den Kindergarten. 

Um 08:45 war ich wieder zu Hause, so wie eigentlich jeden Tag, nur diesmal habe ich langsamer gemacht. Ich habe eine Folge meiner Serie geschaut und dabei gefrühstückt, ganz in Ruhe. Das gab es schon lange nicht mehr, weil es entweder immer Dringendes zu erledigen, oder Kinder zu Hause gab. Aber trotzdem muss halt erledigt werden, was so erledigt werden muss. Dazu zählte in erster Linie der Beitrag über Leselust, der gestern online gegangen ist, da die ganzen Feinheiten klären und Veröffentlichen. Und dazu kam noch anderer Bürokram. 

Seit ich vor einiger Zeit meine Abschlussarbeit abgegeben habe bin ich natürlich keine Studentin mehr, sondern offiziell arbeitssuchend. Das heißt, dass ich mir nicht nur überlegen muss, was für Arbeit in mich in Frage kommt (also nicht nur: was möchte ich tatsächlich arbeiten, sondern auch: was ist möglich an Entfernung und Stunden?) und auch aktiv suchen.

Und so verging der Vormittag am Computer, bis Hanna um 14 Uhr aus der Schule kam. Wir essen dann immer zusammen und machen dann gemeinsam ihr Hausaufgaben (soweit das nötig ist). Diesmal musste sie Mathe und Deutsch machen und ein Gedicht lernen. Das haben wir natürlich nicht alles geschafft, weil ich um 15:30 wieder los musste, ich war viel zu spät dran, um Rebekka zu holen.

Ich habe Rebekka wieder mit dem Fahrrad abgeholt, sie hatte ihren Roller dabei. Auf dem Weg habe ich noch den Kinderarzt angerufen, weil ich nachts bemerkt hatte, dass Rebekka Würmer hat (unglaublich unschönes Thema, aber gehört bei Kindern wohl irgendwie dazu). Also ging es nach dem Kindergarten direkt zum Arzt und dann zur Apotheke. Wir waren erst um 16:50 wieder zu Hause.

Ich hatte euch auf Instagram ja erzählt, dass Rebekka am Montag den Traumzauberbaum so schön fand. Also habe ich es ihr gemütlich gemacht und wieder den ersten Band eingelegt. Großer Fehler, denn sie ist direkt eingeschlafen, wie ich später gesehen habe, als ich sie fragen wollte, was sie zum Abendbrot essen möchte. Ich habe sie trotzdem ins Bett gebracht (auch wenn ich geahnt habe, dass das eine sehr kurze Nacht für mich werden wird) und die Zeit mit Hanna genossen. Das haben wir ja auch nicht so oft (außer direkt nach der Schule die Stunde). Wir haben geredet, das Gedicht weiter gelernt und gepuzzelt, bis es um 20 Uhr auch für Hanna ins Bett ging.

Ich habe probiert mich abends nochmal an den Computer zu setzen. Aber Rebekka war so unruhig, dass sie alle paar Minuten aufgewacht ist. Also bin ich auch ins Bett. Da wir zur Zeit wieder alleine sind, unser Papa ist dienstlich weg, hat mich eh nichts mehr so richtig “vorne” gehalten. Und ich denke, so ging ein wirklich ziemlich normaler Tag vorbei.

Und nun startet gut in den Tag,

eure Jenny

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