Rebekkas 7. Monat – ein Monatsbericht

Der erste Monat vom zweiten Halbjahr. Wir gehen quasi stetig auf das erste Jahr zu, so fühlt es sich auf jeden Fall an. Sie kann schon so unglaublich viel und lernt so schnell noch andere, neuere Sachen. Aber wenn ich an den letzten Monat zurückdenke, dann kommen mir vor allem zwei Sachen in den Sinn: Tragen und kein Schlaf. Das liegt wohl vorrangig an ihrem ersten Zahn (Tuuuusch!). Natürlich ein großer Moment, ein riesiger Schritt in die Selbstständigkeit und eine Menge neuer Möglichkeiten. Aber so sehr wir von dem Zahn überrascht wurden, wir quasi gar nichts gemerkt haben bis die erste Ecke einfach da war, umso mehr hat sie danach gelitten. Für mehr schaut doch einfach hier in ihren Monatsbericht!

Kurzinfo:

sie wiegt 7200 g

sie ist 66 cm groß

(sie trägt Größe 68)

Stillen und Beikost

Das Thema Essen ist irgendwie schwierig geworden. Das Stillen klappt noch ganz gut, bis auf die Zahn Problematik (kurzzeitig schlechteres/ weniger Trinken und sie hat doch tatsächlich eine Woche lang gebissen: ouch!, unten mehr), und Rebekka macht auch noch keine Anstalten abgestillt werden zu wollen. Aber mit dem Brei ist das sone Sache. Sie hat sehr großes Interesse an und am Essen, aber so richtig schmecken tut ihr nichts.Wir probieren uns durchs Gemüse und hoffen, dass sie Mittags irgendwann mal mehr essen wird. Zur Zeit reicht es ja noch aus, wenn sie nur wenig isst. Zwischendurch gibt es etwas Fingerfood, obwohl ich damit noch vorsichtig bin. Sie nimmt es aber gerne an. Sie freut es sichtlich, wenn sie mit uns am Tisch sitzten und das Gleiche essen kann!

Im letzten Monat hatte ich ja schon gesagt, dass es dazu einen eigenen Beitrag, bzw. eine kleine Reihe geben wird und da bin ich auch immer noch dran. Nur zur Zeit ist es wegen der Beikost und dem Zahnen echt schwer eine ruhige Minute zu erwischen, wo ich das mal genauer ausführen kann.

Grob kann man aber schonmal Folgendes sagen: Sie wird zu jeder Mahlzeit noch gestillt, da hat sie noch ein starkes Bedürfnis nach. Sie bekommt mittags und abends regelmäßig Brei. Mittags isst sie sehr schlecht, abends sehr gut. Und manchmal bekommt sie zwischendurch (morgens und nachmittgas) noch Fingerfood, am liebsten Apfel und Birne, Nudel und ähnliches gehen aber auch. Was sie wann bekommt richtet sich zum Großteil nach ihr.

Sie hat tagsüber feste Zeiten, nachts wacht sie total willkürlich auf.

An das Trinken aus der Flasche hat sie sich jetzt relativ schnell gewöhnt. Da bekommt sie zu jeder Mahlzeit Wasser, das sie mittlerweile auch echt gut trinkt (am Tag etwa 60ml).

 

Schlafen und Tragen

Rebekka schläft schon den ganzen Monat über sehr sehr schlecht. Das sie drei bis vier mal die Nacht wach war, war leider keine Seltenheit. Sie hat auch einen leichteren Schlaf bekommen. Man darf fast gar keine Geräusche machen, wenn sie schläft. Sie war in der letzten Zeit nicht gerne alleine und das hat sich auch auf ihr Schlafverhalten ausgewirkt. War sie alleine im Raum beim Schlafen, war sie nach spätestens 20 Minuten wieder wach. Ich schiebe das mal größtenteils auf den Zahn, und ich hoffe inständig, dass das bald vorbei ist! Ich war lange nicht mehr so müde und es ist das erste Mal, seit sie auf der Welt ist, dass ich wirklich unangenehme Rückenschmerzen vom vielen Tragen habe.

Die Manduca haben wir also diesen Monat wieder sehr viel genutzt. Ich glaube sogar so oft wie noch nie zuvor! Dabei bin ich aber total froh, dass sie sich auf dem Rücken tragen lässt. Sieht zwar wirklich rucksackmäßig aus, aber so kann man viel besser Sachen erledigen. Wenn sie vorne hängt habe ich zwar beide Arme frei, aber keine wirkliche Bewegungsfreiheit.

 

Motorik

Sie wird immer sicherer mit allem, was sie macht und wie sie sich bewegt. Sie kann sich schon sehr schnell um ihre eigene Achse drehen und kommt mittlerweile vorwärts. Dabei zieht sie sich mit den Armen nach vorne, ihre Beine benutzt sie fast gar nicht. Und das, obwohl sie locker in den Vierfülerstand kommt und da auch schon rumexperimentiert (z.B. sich vom Vierfüßlerstand seitlich hinsetzt oder auf die Seite rollen lässt). Auch findet sie es total lustig, wenn wir mir ihr Krabbeln üben, also ihre Beine nehmen und vorwärtsbewegen, aber sie macht nichts in die Richtung. Jetzt gegen Ende hat sie immer mehr probiert sich aufzurichten oder irgendwo hoch zu ziehen. Klappt aber noch nicht 😀

Das mit dem Sitzen ist so eine Sache. Irgendwie kann sie es schon, aber irgendwie auch nicht. Es fällt ihr auf jeden Fall noch schwer. Ist nur blöd, weil sie auf Liegen absolut gar keine Lust mehr hat! Und im Liegen kann man ja auch nicht ordentlich spielen…

 

Schwestern

Diesen Monat gab es die ersten Einbußen in dem wunderbar sonnigen Schwesternland. Da Rebekka die meiste Zeit so mies drauf war und extrem wenig geschlafen hat, tagsüber genauso wie nachts, hatte ich sie natürlich oft auf dem Arm und musste Hanna einige Mal abweisen, bzw. auf später vertrösten. Das hat sie am Anfang noch mitgemacht, gegen Ende war sie dann aber einfach nur noch genervt. Sie hat sich wirklich einige Mal über ihre Schwester beschwert und fand sie auf einmal doof. Ich konnte aber gut mit ihr darüber reden und sie war auch relativ verständisvoll.

Trotzdem hängen die beiden noch viel zusammen. Rebekka freut sich immer, wenn sie ihre Schwester sieht und ist auch gerne mit ihr zusammen. Hanna sagt nun auch zunehmend mal nein, oder zieht sich ohne ihre Schwester zurück, aber trotzdem spielt oder kuschelt sie auch noch mit ihr. Da Rebekka sich nun vorwärts bewegen kann und ständig zu Hanna robbt, ist es für Hanna schwieriger sich zurück zu ziehen. Das nervt sie manchmal, aber wenn dann etwas mit Rebekka ist, das Spielzeug weg ist, sie sich stößt oder so, ist sie sofort zur Stelle, um zu helfen. „Ooooh, hast du dir etwas getan Schnuckchen?“

 

Verschiedenes

Oben habe ich ja das aller aller Neuste schon geschrieben: Rebekka hat ihren ersten Zahn! Oder eher: jetzt schon ihre beiden ersten Zähne. Hanna hatte ihre Zähne auch immer paarweise bekommen, Rebekka scheint das auch so machen zu wollen. Gleich nachdem der erste Zahn durch war (an der typischen Stelle, der Schneidezahn unten) war auch schon der daneben dick und ist jetzt durchgebrochen.

Am Anfang konnte sie gar nicht damit umgehen. Sie hat uns ständig in die Finger gebissen und schlimmer: beim Trinken konnte sie gar nicht einschätzen, wie doll sie mit dem Zahn machen darf, bzw. wie sie ihn aus dem Spiel lässt. Eine Woche lang hat sie wirklich doll zugebissen und ich habe schon darüber nachgedacht, dass ich mich vielleicht mit dem Thema Abstillen vertraut machen müsste. Ich wollte ihr natürlich Zeit lassen und klar ist das auch für sie eine neue Situation, aber maaaaaaaaan tut das weh!!! Ich war da auch gar nicht drauf vorbereitet. Überall liest man nur, dass Babys wissen, wie sie das machen müssen. Ich habe ehrlich gesagt auch noch nie etwas in die Richtung bei Freunden oder beim Stöbern im Internet mitbekommen. Ich war kurz ziemlich überfordert mit der Situation und umso erleichterter, als es von einen Tag auf den anderen einfach aufgehört hat.

Den Daumen hat sie nun vergessen. Manchmal verirrt er sich noch in ihren Mund, aber eigentlich nuckelt sie nicht mehr daran. Den Nucki wollte sie in diesem Monat auch eher weniger. Zum Einschlafen benutzt sie ihn manchmal, aber meistens spukt sie ihn gleich wieder aus. Wenn sie einmal richtig eingeschlafen ist braucht sie ihn dann nachts gar nicht mehr, auch nicht, wenn ich sie nochmal wickel oder stille und sie sich dann wieder hinlegt. Hanna steckt ihn ihr manchmal zwischen durch rein, manchmal nimmt sie ihn kurz, manchmal nicht…

Der Wachstumsschub ist tatsächlich unter gegangen. Oder war einfach Teil des Grauens die letzten Wochen. Mit dem Zahnen und dem Urlaub war wieder so viel los, dass sie eh schlecht geschlafen hat. Also vielleicht hatte sie einen Schub, vielleicht auch nicht. Wir werden es nie erfahren 😀

Die U5 verlief gut und ohne großartige Überraschungen. Alles ist  ordentlich entwickelt, so wie es halt mit einem halben sein sollte/sein kann.

 

Sehr viel gibt es von diesem letzten Monat nicht zu sagen, da er für mich vor allem aus schweren Zeiten bestand. Ich hoffe sehr, dass der nächste besser wird, vor allem was das Schlafen angeht.

Viele Grüße,

eure Jenny

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