Rebekkas 4. Monat – ein Monatsbericht

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Und schon wieder ist ein Monat rum. Im letzten Monatsbericht habe ich ja schon beschrieben, dass sich viel verändert hat, dass Rebekkas Handlungen nun zunehmend gesteuerter werden. Und jetzt? Jetzt erkenne ich fast gar nichts neugeborenenhaftes mehr an ihr. Sie ist ein richtiges kleines Baby, das zunehmend seine Handlungen kontrollieren und koordinieren kann.

Diesmal gibt es einen neuen Unterpunkt: Motorik. Sie fängt an sich immer mehr zu bewegen, sich zu drehen und zu greifen. Da erschien es mir nur natürlich, dem auch einen eigenen Punkt zu widmen.

Ein paar Daten:

Sie ist in der 18. Woche

Sie wiegt 5580g

Sie ist 62cm groß

 

Trinken/ Stillen/Probleme

In dieser Sparte hat sich nicht viel getan. Ich stille immer noch voll und nach Bedarf und immer noch klappt das ganz wunderbar. Ich bin sehr zufrieden damit und denke oft darüber nach, warum dass bei Hanna nur so schief laufen musste. Zu dieser Zeit konnte ich Hanna nämlich schon nicht mehr stillen, worüber ich mehr als traurig war.

Beim letzten Mal habe ich ja auch geschrieben, dass ich darüber nachdenke teils auf die Flasche umzusteigen, da es einfach praktischer ist. In diesem Punkt sind wir aber noch nicht weitergekommen. Ich sehe durchaus, dass das viele Vorzüge hat, vor allem ist es einfach praktischer, wenn nicht nur einer das Baby füttern kann. Aber so richtig bin ich noch nicht überzeugt. Ich glaube, ich habe einfach Angst, dass Rebekka dann wie Hanna nur noch die Flasche möchte und ich abstillen muss. Da diese Entscheidung jetzt nicht dringend notwendig ist, werde ich sie wohl auch noch etwas aufschieben.

Das Thema Spuken ist zum Glück Geschichte. Ganz klassisch hat sich das nach den ersten 3 Monaten erledigt. Genauso, wie mit Bauchschmerzen oder Bauchdrücken (was ja zum Glück eh kein großes Thema gewesen war bei uns).

Langsam müssen wir uns auch mit dem ersten Brei vertraut machen. Unsere Ärztin hat es auch schon angesprochen, da Rebekka eher langsamer zunimmt und langsam einfach die Zeit beginnt, in der man damit anfangen könnte. Aber ich muss sagen, dass Rebekka keinerlei Interesse an Essen zeigt und ich das daher auch eher in den Hintergrund schiebe. Dieses ganz typische nach dem Löffel greifen und das Essen der anderen verfolgen, das man bei Babys sieht, wenn sie selber an Essen interessiert sind (und wir auch von Hanna kennen, sie hatte ihren ersten Brei jetzt zu dieser Zeit), bleibt bei Rebekka völlig aus.

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Schlafen und Tragen

Was soll ich sagen, auch hier hat sich nicht viel getan. Rebekka schläft viel und gut, das war zum Glück schon immer so und ich kann mich nicht beschweren. Es ist die absolute Ausnahme, dass sie mehrmals die Nacht wach wird und wenn sie alle 2 bis 3 Stunden aufwacht, spreche ich schon von einer ziemlich schlechten Nacht. Sie schläft in ihrem Bettchen neben unserem Bett und ist damit scheinbar auch ziemlich zufrieden (entgegen meiner Anfangsbefürchtung, dass das mit dem eigenen Bett nie was wird, weil sie einfach immer nur bei mir schlafen wollte).

Sie hat einen ziemlich festen Tagesrhythmus entwickelt. Sie schläft fast den gesamten Vormittag und wird dann erst gegen Nachmittag/ Abend aktiver. Das funktioniert so allerdings nur, wenn wir alleine zu Hause sind. Wenn noch andere Personen da sind findet sie schwerer zur Ruhe bzw. will oftmals auch einfach mitbekommen, was da um sie herum los ist, weshalb sich dann ihre Schlafphasen verschieben.

Getragen wird sie zurzeit leider nicht so gerne. Deshalb nehme ich auch morgens jetzt den Kinderwagen und die Manduca bleibt oft tagelang unangetastet liegen. Da sie aber immer schwerer wird, bin ich da manchmal gar nicht böse drüber.

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Der dritte Wachstumsschub

Was sich Ende des letzten Monats angekündigt hat, hat Rebekka in diesem Monat fleißig trainiert. Der Wachstumsschub war Anfang des 4. Monats vorbei und damit auch die quenglige Phase. Sie hatte seit dem ein deutliches Interesse am Greifen und an ihren Händen (und Haaren). Ständig hat sie ihre Hände angeschaut und sie probiert zu benutzen. Als sie mitbekommen hat, dass es an ihrem Kopf schön flauschig ist, hat sie angefangen sich selbst über den Kopf zu streicheln. Das ist echt mega süß, wenn sie dann da liegt und sich mit ihrer Hand am Kopf rumspielt bzw. da langstreicht, oft minutenlang!

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Motorik

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Rebekka kann schon richtig was! Nach dem letzten Wachstumsschub ging das auch ganz schnell. Mit ein Mal hat sie zugegriffen, dann konnte sie das immer gezielter und nun spielt sie schon. Zuerst hat sie sich ja gefreut, wenn sie etwas anschauen und dann irgendwann danach greifen konnte. Mittlerweile darf es gerne auch rascheln, knistern oder klappern. Sie greift sich die Spielzeuge (am Mobile) und dreht sie hin und her, haut sie gegeneinander oder schüttelt sie durch. Alles was dabei in ihrem Blickfeld hängt, findet sie spitze. Liegendes mag sie nicht so, bzw. findet sie nicht so interessant, auch nicht, wenn man es ihr in die Hand drückt. Dann spielt sie damit kurz, wendet sich nach kurzer Zeit aber wieder Anderem zu (zum mindestens, wenn sie alleine spielt. Wenn man sich mit ihr beschäftigt und dann mit einem Gegenstand mit ihr spielt, ist es etwas anderes).

Aber Rebekka ist allgemein beweglicher geworden. Mitte diesen Monats hab ich mir manches Mal gedacht: wie bist du da jetzt bitte hingekommen?? Da lag sie nicht mehr unter dem Mobile, sondern daneben :O Und ich habe nicht ein Mal gesehen, wie sie es gemacht hat!

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Uuuuund: am Montag hat sie sich das erste Mal gedreht! Kurz vor knapp dachte sie sich wohl: das wird noch was diesen Monat! Wir waren ganz aus dem Häuschen, weil es für mich so aussah, als ob das ewig nichts werden wird. Sie hatte einfach kein Interesse daran und hat es auch nicht „geübt“. Aber vor knapp einer Woche konnte sie sich dann recht sicher schon auf die Seite rollen und am Montag dann wollten Hanna und ich mit ihr drehen üben, drehen sie auf den Bauch und schwups: dreht sie sich wieder zurück. Man waren wir begeistert. Und schwups: dreht sie sich nochmal vom Rücken auf den Bauch. Man, waren wir nochmal begeistert! Rebekka aber nicht so. Sie hat das irgendwie nicht so beeindruckt und ich dachte dann schon, dass beides Zufälle gewesen wären. Aber unser Papa hat es abends dann nochmal beobachtet. Und seit dem? Nichts. Also entweder es waren wirklich drei Zufälle, oder sie beeindruckt das Rumgedrehe einfach nicht so sehr wie uns (:

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Schwestern

Auch bei diesem Thema gibt es nicht viel Neues. Rebekka beobachtet gerne ihre große Schwester und Hanna beschäftigt sich gerne mit ihrer kleinen. Sie hilft, wo sie kann und scheint es auch noch gerne zu machen (zum mindestens kommen die Hilfsangebote von ihr selber, ich frage sie äußerst selten, ob sie mir mal mit etwas helfen kann, was Rebekka betrifft). Sie liebt ihre Schwester sehr, worüber ich sehr froh bin. Trotzdem kann man merken, dass Hanna mehr Zeit mit uns braucht. Es ist schwer zu beschreiben, denn ich würde nicht sagen, dass sie ihrer Schwester böse ist, dass sie uns „mehr“ braucht, oder sich die alte Zeit zurück wünscht, in der sie uns für sich alleine hatte. Aber ihr fehlt einfach das Stück Aufmerksamkeit. Ich denke, dass kommt aber auch zum großen Teil daher, dass wir einfach noch nicht ganz unsere Rhythmus gefunden haben. Ich habe hier einen mit Rebekka, aber alles andere läuft gerade noch so nebenher und wird meistens spontan gemacht: Haushalt, aber auch Beschäftigungen mit Hanna. Aber auch das wird sich noch einspielen.

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Verschiedenes

Stolz erzähle ich, dass mein Baby sich alleine beruhigt und nichts braucht, weder Nucki, noch Daumen, da hat sie ihn dann doch gefunden: den rechte Daumen. Der ist jetzt ein guter Freund von ihr. Sie ist aber definitiv kein Dauerlutscher. Eigentlich braucht sie ihn nur zum Einschlafen, wenn sie schon drüber ist. Niedlich ist dabei, dass es immer der rechte sein muss, und dass der immer rechts neben dem Kopf „liegen“ muss 😀 Sonst kann sie ihn einfach nicht finden. Ich bin immer ganz hin und her gerissen zwischen laut loslachen und total gerüht sein, wenn sie erst die rechte Hand nach oben neben den Kopf legt, den Daumen dabei vor holt, und dann den Kopf nach rechts dreht, um beides aufeinander zu zu schieben 😀 Herzallerliebst sage ich euch! (Landet der Daumen mal so im Mund, ohne vorher rechts neben dem Kopf gelegen zu haben, dann kann sie daran nicht nuckeln! Dann muss sie ihn erst wieder raus nehmen und richtig hinlegen :D).

Sie erzählt immer mehr, probiert Silben aus und blubbert vor sich hin.

Sie lacht richtig. Es ist so schön anzuhören! So richtiges herzhaftes Kinderlachen. Vor allem wenn Papa oder Hanna mit ihr herum albern, da kreischt und lacht sie richtig los.

Die ersten Tränchen sind geflossen. Schon Ende letzten Monats wurden die Augen immer schon nass, wenn sie geweint hat. Und nun ist daraus auch schon eine Träne geworden. Ich finde ja, das hat ganz schön lange gedauert, vor allem, weil vielleicht mal eine Träne kullert, wenn überhaupt. Aber das ist wohl nichts, worüber man sich beschwert…

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Sie hat eine kahle Stelle. Ihre tollen, wunderschönen Haare sind ihr jetzt am Hinterköpchen ausgegangen, genau an der Stelle, wo sie immer ihren Kopf dreht. Es war ja zu erwarten, aber es ist wirklich eine riiiiiiesen Stelle, die ganz plötzlich kam (nach dem Sprung, als sie sich plötzlich viel mehr bewegt hat logischer Weise). Ich hoffe sie wachsen schnell nach. Aber da sie noch viel liegt, sehe ich da keine großartigen Chancen…

Ich hatte es ja schon einmal bei den Friday Five geschrieben: bei der U4 war alles gut. Rebekka ist gesund und beweglich, alles ist zeitgerecht entwickelt und sieht gut aus. Ich soll vor dem nächsten offiziellen U-Termin nochmal ihr Gewicht kontrollieren lassen, aber das ist nichts, was zurzeit Sorge bereitet.

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Rebekka war das erste Mal außer Haus. Ich bin mit beiden an den Bodensee zu einer Freundin gefahren. Ich war ja vorher etwas aufgeregt, wie Rebekka das mitmachen würde, vor allem mit dem Schlafen. Ich muss sagen, sie ist schwer zur Ruhe gekommen, es hat ihr sichtbar ihr Bett gefehlt, aber ansonsten hat es ganz gut geklappt. Es gibt das ein oder andere, was ich beim nächsten Mal beachten werde (zum Beispiel den Zeitpunkt der Reise, abends Zug fahren war nicht so eine schlaue Idee), aber ich würde definitiv wieder mit ihr verreisen!

Wahnsinn, wie sehr sich so ein Baby in so kurzer Zeit entwickeln kann. In nur einem Monat hat Rebekka so viel dazu gelernt, ist so viel gewachsen und kann schon so viel! Ich bin sehr gespannt was nun auf uns zukommt, was sie als nächstes lernen wird!

Letztes Jahr zu dieser Zeit war ich übrigens schon schwanger mit Rebekka. Ich schwelge gerade gerne in Erinnerungen und daher bin ich besonders froh, dass ich nächste Woche ein Gewinnspiel für euch habe! Das passt nämlich zum Thema, näheres dann nächsten Donnerstag.

Bis dahin viele Grüße,

eure Jenny

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Hier geht’s zu denen anderen Monatsberichten:

Rebekkas 1. Monat

Rebekkas 2. Monat

Rebekkas 3. Monat

 

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