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13 Kommentare

    1. Sie haben ein Jahr weiterpraktiziert, aber auch in diesem Jahr sind ihnen irgendwann die Eltern abgehauen. Dann haben sie ihr “Unternehmen” geschlossen, bevor weiteres passieren konnte (das war zum mindestens die öffentliche Darstellung, ich hoffe ja, dass sie gegangen wurden und nur ein Skandal verhindert werden sollte). Gut, dass sie weg sind; schlecht, dass es so lange gedauert hat!

  1. Hallo Jenny,

    das ist wirklich eine schreckliche Geschichte. Das tut mir so leid, dass ihr solche Erfahrungen gemacht habt. Unser Zwerg ist ja bei Tageseltern untergebracht. Es ist wirklich schade, dass es immer wieder schwarze Schafe gibt. Ich bin froh, dass bei der nächsten Tagesmutti besser war.

    Liebe Grüße Sabrina

    1. Hallo Sabrina,
      ich hatte schon in deine Blogparade reingelesen und wollte dazu auch auf jeden Fall einen Beitrag schreiben, weil wir nach dieser wirklich schrecklichen Geschichte auch sehr schöne Erfahrungen gesammelt haben und ich es eigentlich nur empfehlen kann eine Tagesmutter bei der Betreuung in Betracht zu ziehen. Schwarze Schafe wird es wohl leider immer geben, da kann man auch als Mutter wohl wenig machen…
      Liebe Grüße,
      Jenny

    2. Hallo Jenny. Deine Geschichte ist schon länger her und ich weiß nicht ob du noch Zugriff hast, aber vielleicht habe ich Glück! Ich habe beim lesen deiner Geschichte wirklich mitgefühlt und kann in etwa deine Gefühlswelt total nachvollziehen. Wir sind seit fast vier Monaten bei der Eingewöhnung einer Tagesmutter die neben unserem Kind, ihr eigenes und zwei weitere betreut. Ich war bis gestern und am Anfang, Vier Male nicht dabei und ab heute soll es unser Kind länger als 3 Stunden da sein. Leider habe ich irgendwann durch die Mitsitzerei gemerkt das etwas nicht stimmt, aber ich dachte, das dass schon wird und das Gefühl weg geht. Es ist schwer in Worte zu fassen, die Tagesmutter hat mich beispielsweise oft indirekt angelogen oder hat Dinge erzählt die nicht so wirklich stimmen können und ich weiß nicht ob viele TM denken wir Eltern seien doof, aber als ich einmal mit meinen Kind an einem Donnerstag kommen wollte, sagte sie wir sollen nicht kommen weil sie zu ihrem Frühstückstreff geht-das ging 8 Wochen und ich habe da Rücksicht genommen, aber als sie letzte Woche anfing zu fragen was wir machen, da sie sich die Woche mit anderen TM treffen möchte, sagte ich ganz freundlich, dass mein Kind gut integriert ist und da mitkommen kann. Ich habe den Eindruck, dass sie total passiv ist und überfordert, da ihr eigenes Baby dabei ist und ich bin ehrlich, ich glaube sie spielt eine Rolle, da ich oft gesehen habe, wenn ich gerade nicht in ihrer Reichweite war, weil sie Windeln wechseln wolltw oder etwas holen wollte etc., dass sie den Kindern gegenüber grob ist- dem einem Kind hat sie den Schnuller ihres Kindes aus dem Mund gerissen und das andere Kind hat sie nachdem es ihrem Kind etwas vors Gesicht geworfen hat, ganz schnell genommen und es am Handgelenk so komisch berührt. Sie hatte beide Male gesehen das ich durch die Neugierde meines Kindes , diese Situationen gesehen habe und ich habe sie mit einem fragenden Blick angeschaut und sie hat sich gut rausgeredet, bzw. so getan als ob das zweite Kind mit dem Handgelenk sich selber weh getan hätte – Kinder vergessen schnell in dem Alter und ich bin mir sicher das sind nur oberflächliche Dinge die passieren in meiner Anwesenheit-mein Kind hat sie mehrmals”nur” weggeschoben-was ich eigentlich sagen möchte, das ich ihr nachdem zweiten Tag schon nicht mehr getraut habe und ich jetzt gestern mal von mir aus einen Plan zu Eingewöhnung gemacht habe, weil ich auch ein Studium zu Ende machen möchte, aber ich nachdem mein Kind gestern eine Stunde da war , ein sehr ruhiges Kind, was sich an mich geklammert hat und bis Nachmittags nicht gelächelt hat, abgeholt habe und jetzt nicht weiß ob ich einfach erstmal weiter schauen soll oder kach 4 Monaten sage das es reicht und ich bis nächsten August auf einen Kitaplatz warte….. der Mann der TM ist auch zu Hause und macht HomeOffice und der ist einmal raus gekommen und hat geschrien das die Kinder laut sind-es war überhaupt nicht laut. Ich merke ich habe sehr oberflächlich geschrieben, aber in mir ist pure Verzweiflung und ehrlich gesagt möchte ich mein Kind da nicht mehr hinschicken…..

      1. Ich kann deine worte so gut nachempfinden und spüre deine Zweifel. Und vor allem diese Wehrlosigkeit, die das ganze auslöst. Kinderbetreuung ist eine wirklich schwierige Sache, denn einerseits sind wir auf Betreuungsplätze – die es viel zu wenig gibt und für die das Personal viel zu wenig geschult wird – angewiesen, anderseits wollen wir (zum mindestens die Mehrheit), dass es unseren Kindern gut geht, dass sie behütet betreut werden und alles im besten Sinne geschieht in unserer Abwesenheit. Ich kann dir natürlich nur erzählen, was ich erlebt habe, keine Situation ist gleich und niemand kann einen anderen Menschen beurteilen, vor allem nicht, wenn man ihn nicht (wirklich) kennt. Deswegen einfach ein paar Gedanken von mir, in der Hoffnung, dass sie dir helfen:

        du schreibst: “Kinder vergessen schnell in dem Alter” was ich so nicht für ganz wahr halte. sie können auf diese Erinnerungen nicht mehr explizit zugreifen, im Körpergedächtnis bleiben solche Erfahrungen aber dennoch erhalten. Nur so am Rande, denn ich glaube dass sie sehr wohl Einfluss auf unsere Entwicklung nehmen können.

        Du kennst dein Kind, wenn du das Gefühl hast es geht im dort nicht gut oder seine Sicherheit ist dort nicht gewährleistet, dann traue dir und deiner Intuition. Sie ist kein unbestimmtes Gefühl sondern ein wertvoller Wegweiser. Lieber zu viel gesorgt, als sich hinterher fragen zu müssen, warum man seine Gefühle ignoriert hat (wie ja auch in meinem Fall, meine Tochter war fast ein Jahr bei dieser Tagesmutter! Furchtbar!)

        Ich habe zwischenzeitlich in Kindergärten und Kindergrippen gearbeitet und kann damit leider auch sagen, dass ein Wechsel nicht unbedingt mehr Qualität in die Betreuung bringt (was wirklich traurig ist). Aber du hast auf jeden Fall verschiedene Varianten, vielleicht geht es dir schon besser, wenn du alle mal auslotest. Ich hatte zum Beispiel an meiner Uni auch eine Kinderbetreuung, zu der ich meine Tochter Stundenweise zu den Vorlesungen bringen konnte. Oder eine neue Tagesmutter. Oder einen Krippen/KitaPlatz, den du dir ausgesucht hast.

        Letztlich bleibt natürlich das offene Gespräch mit der Tagesmutter. Vielleicht ist es nur eine stressige Zeit (was körperliche Übergriffe natürlich trotzdem in keinster Weise rechtfertigen würde) oder oder oder…

        Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute udn hoffe, dass sich das Ganze bald auflöst und du dich wieder wohler fühlen kannst bei der Betreuung!

        Liebe Grüße,
        Jenny

  2. Hallo Jenny, es fällt mir unheimlich schwer dies zu lesen. Ich kann gar nicht fassen, dass Menschen zu so etwas in der Lage sind! Zumal sie sich doch diesen Beruf ausgesucht haben. Zum Glück konnstest du auch positive Erfahrungen machen; manchmal tut es ganz gut, wenn man dazu gezwungen wird!
    Ich hoffe, dass deinen kleine die schlimme Zeit verarbeiten kann!
    Liebe Grüße
    Katja

    1. Danke Katja, mir fällt es selber immer noch schwer zu glauben. Aber ich fürchte, dass die Kinderbetreuung ein Bereich ist, in denen sich einige schwarze Schafe tummeln können, weil es “leicht” ist, dort rein zu kommen. Ich habe von vielen gehört, dass das halt ein Ausweg ist, um nicht Arbeitslos zu werden, egal ob man den Job mag oder nicht. Denn es gibt immer genügend Kinder, die betreut werden müssen. Furchtbar!
      Liebe Grüße,
      Jenny

  3. Liebe Jenny,
    ich bin gerade mal 22 Jahre alt und ich habe einige Nichten und Neffen. Eine davon, was ich zu 100% weiß, war auch bei einer Tagesmutter, bei der sie misshandelt wurde. Es zerreißt mir das Herz, dass es solche Menschen gibt. Wie kann man bitte Kindern so etwas antun? Wie wenig Herz, Verantwortung und Liebe kann man haben? Ich fühle in mir eine gewisse Sprachlosigkeit, wenn ich sowas lese, weil es einfach zu viele Gefühle gibt, die ich empfinde. Danke dafür, dass du es aufgeschrieben hast, auch wenn es dir schwer fiel. Alle Mamas und auch Bekannte/Verwandte/Freunde der Mamas sollten unbedingt die Augen und Ohren offen haben.
    Liebe Grüße
    Saso

    1. Liebe Saso, fast genauso schrecklich, wie die Taten selber ist dieTatsache, dass nicht darüber gesprochen, es sogar meistens vertuscht und verschwiegen wird. Ich habe lange überlegt, ob ich den Text wirklich veröffentlichen soll, den so eine Erinnerung ist schwer preiszugeben. Aber ich kene so viele Eltern, die misshandlungen im Kindergarten und bei Tagesmüttern für unwahrscheinlich halten, dass ich es tun musste. Es ist nicht unwahrscheinlich, leider. Das du soetwas miterleben musstest tut mir sehr leid für dich und deine Familie. Ich hoffe ihr kommt darüber hinweg, vor allem die Kleine!
      Liebe Grüße,
      Jenny

  4. Mir will nicht in den Kopf, wie man als Mutter daneben steht und nichts sagt, wenn man sieht, wie das eigene Kind eine auf den Mund bekommt. Um die Betreuungssituation nicht zu gefährden, weil man auf den Platz angewiesen ist? Aus Unglaube?
    Ich wäre wahrscheinlich explodiert. Mein Sohn kann ein echter Giftzwerg sein und einen in den Wahnsinn treiben, aber das rechtfertigt nicht, dass jemandem die Hand “ausrutscht”. Wozu lernt man seinen Beruf und wird entsprechend geschult? Damit man die erlernte Kompetenz ignoriert?
    Wir hatten mit unserer Tagesmutter einen Glücksgriff gemacht und ich wünsche jedem, dass er so eine gute Fee für seine Kinder findet. Man konnte offen mit ihr reden, die Kinder haben gespurt und sie abgöttisch geliebt. Sie hatte zwei Betreuungskinder, die von ihren Eltern nicht so fürsorglich behandelt wurden, umso mehr Zeit und Liebe investierte sie in die beiden. Dabei hatte sie selbst drei Kinder, die nach Feierabend ver- und umsorgt werden wollten.

    Liebe Grüße

    1. die zwei Mütter, die es hauptsächlich betroffen hat war sehr jung und gerade in der Ausbildung. Ich denke, sie hatten wirklich Angst, dass sie das hinschmeißen müssten. Aber es sind doch die Kinder… Ich kann es auch nicht nachvollziehen. Egal wie fordernd die Situation ist, wie du schon schreibst, “handausrutschen” ist niemals ok. Schön, dass ihr mit eurer Tagesmutter Glück hattet, das wünsche ich allen Familien und allen Kindern, immerhin ist das Teil ihrer Kindheit.
      Liebe Grüße Jenny

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