
Der Sonntag danach – was von der Woche bleibt
Ich merke immer wieder, wie schnell Wochen vergehen. Wie viel passiert, wie viel gedacht wird, wie viel gesagt, geschluckt, sortiert wird – und wie wenig davon am Ende wirklich greifbar bleibt. Oft ist der Sonntag dann der einzige Moment, an dem kurz Luft ist. Kein Neuanfang wie der Montag, kein Endspurt wie der Freitag. Eher ein Dazwischen.
Genau dafür soll Der Sonntag danach da sein.
Kein Rückblick im Sinne von „Das waren meine Highlights“. Kein Leistungsformat. Sondern ein leises Sammeln von dem, was geblieben ist. Von dem, was diese Woche ausgemacht hat – bewusst oder ganz nebenbei.
Der Rahmen ist einfach:
Ich suche mir sonntags fünf Dinge aus zehn möglichen Kategorien aus. Nicht jede Woche dieselben, nicht vollständig, nicht nach festen Regeln. Manche Wochen tragen mehr, andere weniger. Beides darf hier Platz haben.
Die Kategorien sind bewusst offen gehalten:
Lieblingsessen der Woche
Lieblingsbuch der Woche
Lieblingsmoment der Woche
Inspiration der Woche
Learning der Woche
Draußenmoment der Woche
Kleine Freude der Woche
Familienmoment der Woche
Lieblingslied der Woche
Was sonst noch da war
Der Sonntag danach ist kein Format, das etwas leisten will. Es ist eher ein Innehalten. Ein Versuch, dem eigenen Alltag ein bisschen Gewicht zu geben, ohne ihn größer zu machen, als er ist.
Ich freue mich schon sehr auf dieses Format, da ich seit einiger Zeit die 5 Freitagslieblinge vermisst habe. Das sind quasi meine Neuauflage mit einigen Veränderungen, die besser zu mir und unserem Leben passen. Zum Beispiel die Möglichkeit Kategorien zu tauschen, denn nicht immer gibt es ein Lieblingsessen oder -Buch.
Viel Freude damit,
deine Jenny
