Der Sonntag danach

Der Sonntag danach – was von der Woche bleibt 25.01.2026

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich direkt zu Beginn der Serie eine Woche habe, die sich so unmotiviert, unproduktiv und einfach zum Vergessen anfühlt. Aber vielleicht ist das ganz gut. Denn es fällt mir echt schwer, etwas Gutes zu finden. Aber das gibt es natürlich. Gehen wir mal auf die Suche!

Lieblingsessen der Woche

Dadurch, dass ich krank geworden bin hatte ich weder Gelegenheit noch Lust großartig zu kochen. Da unser Papa aber die ganze Woche ganz normal gearbeitet hat, war das mit dem Essen etwas schwierig. Und dazu hatte ich echt Lust auf Junkfood. Darf man ja schon fast nicht laut sagen, weil wir uns doch alle gesund ernähren wollen. Möchte ich auch. Nur diese Woche nicht. Lieblingsessen also dann die Pizza vom Lieblingslieferdienst!

 

Learning der Woche

Was soll ich sagen, ich habs fast kommen sehen und hab doch nichts dagegen gemacht. Deswegen empfinde ich es auch nur als halbes Learning, weil ich weiß es gibt etwas zu lernen, aber wie ich das umsetzen soll ist mir rätselhaft. Montag war ich super müde. Aber Arbeit und Termine, wegen unserer neuen und alten Heizung haben ein Ausruhen einfach nicht zugelassen. Dienstag war ich noch müder, obwohl ich abends früh im Bett war. Und wieder Termine. Es musste nicht nur die Heizung (Therme raus, Anschluss an die Etagenheizung) erneuert werden, sondern auch altes Gas ab und neues angemeldet werden, Gaszähler getauscht werden und so weiter und so fort. Ein Haufen Termine halt. Mittwoch früh bin ich aufgewacht und hab gemerkt: Mist krank. Hatte ich aber keine Zeit für. Also trotzdem auf Arbeit. Das war eine schlechte Idee und ich war dann richtig krank. Als hätte ich es nicht kommen sehen können. Als hätte ich nicht gewusst, dass ich dringend Ruhe und Schlaf gebraucht hätte.  Also Learning: Auf sein Gefühl hören. Wie die Umsetzung aussieht ist aber noch offen, weil keine Heizung war in dem Fall keine Option.

Kleine Freude der Woche

Gebastelt von der Kleinen, als ich krank war. Das fand ich so süß!

Familienmoment der Woche

Klingt vielleicht komisch, aber das gemeinsame Putzen. Okay, das klingt definitiv komisch. Wir haben mittlerweile einiges durch an Möglichkeiten den Haushalt irgendwie aufzuteilen. Denn spätestens seitdem ich auch arbeite (nicht nur Kinder erziehe und studiert habe, denn das macht sich natürlich von ganz allein) ist diese ständige Haushaltslast echt ein Problem. Problem, weil ständig Diskussionen, Frust und Hin- und Herschieberei. Wir hatten dann einen Plan, wo wir jede Woche zugeteilt haben, wer was macht am Tag. Das hatte kurz echt gut funktioniert, vor allem hat es die Aufgaben extrem sichtbar gemacht. Aber irgendwann haben alle am Plan vorbeigeschaut. Oops, gar nicht gesehen, dass ich eine Aufgabe hatte und dann war es unerledigt, oder doch von mir gemacht worden.

Und dann haben wir Ende letzten Jahres etwas umgesetzt, was ich aus der Jugend von einer Freundin kenne und super fand: Alle putzen zusammen am Wochenende. Unsere Regeln bisher: jeder sucht sich ein Zimmer und dann wird eine Stunde geputzt. Zimmer sind unterschiedlich groß und in Bad und Küche gibt es auf den ersten Blick so viel mehr zu machen. Damit es fair bleibt und auch die unscheinbaren Aufgaben, wie Abstauben, nicht zu kurz kommen die Zeitspanne. Wir hatten das jetzt drei Wochen schleifen lassen und heute wieder aufgegriffen. Und es ist wirklich gut. Jeder hat das Gefühl er tut was, alle packen wirklich mit an und das verändert nachhaltig die Ordentlichkeit der Wohnung über die Woche.

Lieblingsmoment der Woche

Irgendwie unscheinbar, aber ich fand es wirklich schön: Als ich krank geworden bin habe ich all meinen Schülern, mit denen ich schon etwas ausgemacht hatte, eine Nachricht geschrieben, dass sich das leider verschiebt. Jeder einzelne hat mir geantwortet und mir gute Besserung gewünscht. Sonst sind sie nicht die großen Schreiber, man kann schon froh sein, wenn man ein „gelesen“ bekommt. Zeigt mir einmal mehr, dass meine Schüler gerne mit mir reden und das nicht sinnlos ist, was ich mache.

Das war meine Woche. Gefühlt ist wenig passiert, ich war teilweise echt frustriert. Aber jetzt im Rückblick zeigt sich natürlich: es gibt immer etwas Schönes, man muss nur danach suchen!

In diesem Sinne wünsche ich dir einen guten Start in die neue Woche,

deine Jenny

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