
wmdedgt im Februar?
An diesem fast frühlinghaften Donnerstag ist es mal wieder Zeit zu zeigen, wie mein Tag war. Denn Frau Brüllen fragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag (wmdedgt)?. Ich würde mal sagen sehr viel nichts. Viel Spaß!
06:45 ist meine neue Weckerzeit, nichts mehr mit irgendwelchen krummen Zahlen, denn ich bin morgens meistens müde, egal was auf dem Wecker steht. Und dass, obwohl ich recht früh ins Bett gehe und recht gut schlafe. Aus mir wird einfach kein Morgenmensch. Aber alles was dann folgt ist fast normal: Aufstehen, Fertigmachen, Kinderwecken, Brotdosen, Trinken und Frühstück bereitstellen. Großes Kind möchte heute aber lieber zu Hause bleiben, fühlt sich gar nicht gut. Bekommt trotzdem Brotzeit, weil ich muss später auch raus arbeiten, so hat es einen Bett-Snack.
Als die Kleine das Haus verlassen hat, habe ich mein Buch bei einem Kaffee zu Ende gelesen. Mir haben nur noch zehn Seiten gefehlt, aber ich war gestern Abend ernsthaft zu müde. Das Buch war so gut, wenn ich es auch schnell durch hatte. Wild wuchern von Katharina Köhler. Zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten, mit zwei Wesen, die wohl die Pole in der Gesellschaft bilden, von maximal angepasst gegen Eremitin. Und die ständige Frage: Was ist richtig? Wie sollte es sein? Und was passiert mit unserem Wesen, wenn uns schlimme Dinge widerfahren? Und das alles spielt auf einem Berg, also absolut mein Setting.
Danach habe ich mich ans Ordner ordnen gemacht. Mein Leben hat sich in den letzten zwei Jahren ganz schön verändert. Das zeigt sich in der Post, die ich bekomme und an den Papieren, die sich hier so sammeln, nicht aber an den Ordnern, wo ich alles abheften müsste. Da fehlen passende Orte, Register, Ablagen. Also habe ich angefangen das alles mal neu durchzustrukturieren. Schiebe ich schon ewig vor mir her, weil es eine echt lästige Aufgabe ist, aber sehr nötig, ich weiß ich werde dankbar sein, sobald ich es geschafft habe. Ich unterbreche aber, um ein paar Bilder zu bearbeiten, die ich am Montag geknipst habe. Also doch wieder vor der Aufgabe drücken. Und um kurz vor 10 geht es dann zur Arbeit.
Da war ich dann auch viel länger als geplant, erst um 14:30 bin ich rausgekommen.
Nach Hause, Führsorge für die eine, Hausaufgaben mit der anderen. Und da liegen immer noch die Ordner kreuz und quer durchs Zimmer verteilt. Als ich mich dransetze, kommt aber der Kater und möchte schmusen. Was soll ich machen? Also sitze ich mit dem Kater auf dem Arm da und fange ein neues Buch an, soll ja keiner sagen können, der Kater kommt hier zu kurz.
Irgendwann setz ich mich aber wirklich an die Ordner, auch wenn ich das bei weitem heute nicht schaffen werde. Zwischendurch der Kleinen weiter mit Schulaufgaben helfen, heute gab es wirklich viele. Und um 17:30 muss sie los zum Training. Eine Freundin fährt sie hin, ich hole alle später ab. Und so ist der Tag so gut wie zu Ende, ohne das etwas nennenswertes passiert ist, obwohl der Tag trotzdem voll war. Aber bevor ich noch mehr Ausflüchte finde, setze ich mich wieder an diese Ordner, damit wenigstens ein paar fertig werden.
Dir wünsche ich einen schönen Abend,
deine Jenny


