12 von 12

12 von 12 von Abenteuern und Eiern Juni 2018

Heute am 12. habe ich wieder ein 12 von 12 für euch. Wenn ihr wissen wollt, wie Hanna zu einem Ei gekommen ist, schaut unbedingt vorbei!

(1) Der Morgen startete für uns ganz ruhig am Schreibtisch. Ich hatte eine Deadline einzuhalten und bin Ehrenmitglied im Team “Kurzvorknapp”. Also saßen wir da und die Kinder haben zugeschaut, als ich getippt habe. Voll spannend. Nicht.

(2) Und als sie keine Lust mehr hatten zuzuschauen, haben sie sich einfach eine Höhle gebaut.

(3) Kaffee!

(4) Und raus. Bewaffnet mit Taschen und Teddybär ging es los, denn wir haben es alle drinnen nicht mehr ausgehalten.

(5) Es ging hoch zur Stadtmauer. Da müssen wir nämlich eine schön lange Treppe hinauf, die die Kinder dann immerhin ein wenig Kraft kostet. Und der Weg ist schön im Sommer, mit all den Blumen.

(6) Hanna hat sich in ihrer Tasche Detektivsachen mitgenommen und auf dem Weg nach Fingerabdrücken und Hinweisen gesucht. Natürlich hat sie sich auch hin und wieder Notizen gemacht, so richtig professionell halt!

(7) Und da kam es, das Ei. An der Stadtmauer gibt es einen Garten, in dem Hühner hausen. Manchmal gehen wir schauen, was die Hühner so treiben und auch diesmal hockten wir ziemlich lange davor, bis ich gemerkt habe, dass die Besitzerin da war! Sie fand das aber gar nicht lästig, sondern hat den Kindern die Hühner und den Hahn gezeigt und Hanna konnte eine Henne direkt beim Ei legen beobachten! Das war natürlich total aufregend für sie und umso mehr hat sie sich gefreut, dass sie das Ei am Ende behalten durfte! “Kannst du einen schönen Kuchen mit backen” hat die Besitzerin zu ihr gesagt. “Nein! Dass esse ich doch nicht! Da mache ich ein Küken draus!”

(8) Wir sind dann weiter gezogen und haben in einem nahen öffentlichen Garten Pause mit Snacks gemacht. Hanna konnte aber nur über ihr Ei nachdenken und wie sie das Küken am besten ausbrüten könnte. Da es einen Hahn gab, ist es durchaus möglich, wenn auch, laut der Besitzerin, unwahrscheinlich, dass das Ei befruchtet war. Die Chancen, dass Hanna das Ei ausgebrütet bekommt, waren aber natürlich trotzdem gleich Null. Davon wollte sie aber nichts wissen.

(9) Mit dem Ei in ihren Socken sind wir dann wieder zurück gegangen, durch den Garten Richtung zu Hause.

(10) Nach dem Mittagsschlaf ging es direkt wieder raus. Es hat zwar geregnet, aber wir sind auf den Spielplatz gegangen. Kennt ihr diese Art Schaukeln? Die sind wirklich klasse, da kann man als Elternteil, oder als Geschwisterkind mitschaukeln. Mal wirklich ein Erleichterung nach diesem ewigen Angeschubse!

(11) Zum Abend sind wir noch mit zu einer Freundin und haben dort Abendbrot gegessen. Auch wenn wir noch länger hätten bleiben können, irgendwann ist jeder Abend mal zu Ende.

(12) Ab durch den Regen nach Hause. Hanna mit geliehenem Pullover und Regenschirm.

Und nun ist der regnerische Tag vorbei und unser Ei liegt noch bei Hanna in Decken gehüllt, weil sie es auch nach meiner Recherche zu “Ei Ausbrüten” nicht wahrhaben möchte, dass wir keine Chance haben, da ein Küken raus zu bekommen (und vor allem selbst wenn: was macht man dann bitte mitten in der Innenstadt mit einem Huhn?).

Das war unser 12 von 12, mehr 12 von 12 findet ihr wie immer bei Caro.

Machts gut ihr Lieben,

Jenny

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