
wmdedgt? Nachdem es hier so ruhig war?
Oh wow, ich tue es wirklich. Seit Ende letzten Jahres schwirrt in meinem Kopf dieser Gedanke hier wieder zu schreiben. Also wirklich wieder. Es nicht nur anzukündigen und es dann nicht zu tun. Und obwohl heute ein ziemlich langer Tag war, habe ich das Gefühl heute ist DER Tag. Ich meine, wie könnte man besser starten, asl mit der Frage: Was machst du eigentlich den ganzen Tag (kurz: wmdedgt), die Frau Brüllen immer noch jeden Monat am 5. stellt?
08:10 hat der Wecker geklingelt. Eine Tochter ist schon wach, hockt aber noch im Bett, der Rest inklusive Kater ist noch ruhig. Ich kann mich auch nicht motivieren aufzustewhen. Zum einen ist mein Rythmus komplett im Eimer, zum anderen habe ich einen Muskelkater direkt aus der Hölle. Der war zu erwarten, denn am Wochenende kam unser Papa auf die glorreiche Idee die 2026 Challange zu machen: Partner Workout mit 2026 Wiederholungen in verschidenen Übungen. Also 250 Squats, 250 Sit Ups, 250 Mountain Climbers, 250 Liebestütze, 250 Lunges und dann noch ein paar wo ich die Namen nicht mehr zusammen bekomme, weil das mit Gewichten war, was ich sonst eh nie nutze. Das dann natürlich auf die Partner aufgeteilt. In einer Stunde und und ein paar Minuten haben wir das gerockt und ich schon mit absolutem Muskel-Blackout gerechnet. War absolut nicht sinnvoll, aber irgendwie cool sowas zusammen zu machen. Aber aufstehen war dann halt wirklich schwer, nicht nur mental.
Gegen 9 bin ich dann losgegekommen, nach einem Kaffee und einer Banane, Pausenbrot in der Tasche. Wollte heute nicht so lange machen. Dann typische Arbeitssachen gemacht, im Büro: gedruckt, das Jahr und den Monat vorbereitet, Listen geschrieben, Überblicke verschafft. Aber auch mit dem Persönlichkeitsmodell nach Holland beschäftigt, weil ich das mal bei meinen Schülern probieren möchte (ich arbeite an einer Mittelschule hier bei uns und helfe in den 8. und 9. Klassen einigen Schülern dabei eine Ausbildungsrichtung und dann auch einen Ausbildungsplatz zu finden). Hab den Test dann mal gemacht, um zu schauen wie der ist, wie lange er geht und wie sich dass dann zusammensetzt. Mein zu mir passender Beruf (gemessen an meinem Abschluss) ist – Tadadadaaaaaaaa – Soziologin. Ich war echt überrascht, aber mein Top-Match mit 98% zu meiner Persönlichkeit passend ist einfach der Beruf den ich gelernt habe (aber nicht ausführe). Hat mich irgendwie richtig happy gemacht und hat mir das Gefühl gegeben, dass ich das durchaus mal bei meinen Schülern versuchen kann.
Mittags meine Pause damit verbracht eine Wärmflasche kaufen zu gehen. Es war kaum jemand im Büro und draußen ist es bitter kalt, da war es im Büro auch nicht gerade warm. Ich hatte so kalte Finger, dass mir das Schreiben echt schwer fiel. Bei der Gelegenheit habe ich gleich auch noch ein paar Sachen für die große Tochter gekauft, die hat nämlich am Mittwoch Geburtstag (und morgen ist hier Feiertag, der 6. Januar).
Mit Wärmflasche bewaffnet ging es dann wieder ins Büro: Berichte schreiben, Drucken, Einordnen. Bis ich dann um 16 Uhr abgeholt wurde, damit ich nicht zurücklaufen muss und wir noch schnell in den Supermarkt springen können, damit ich noch alles für die Torte kaufen kann am Mittwoch.
Zurück zu Hause erwarten mich alle Kinder plus eine Freundin, die strahlend aus dem Badezimmer ruft: ich töne mir gerade die Haare! Ich mag das ja voll, dass die sich bei uns wie zu Hause fühlen. Ich weiß echt nicht, was hier nicht schon alles getönt und geschnitten wurde. Mittlerweile fragen sie glücklicherweise, am Anfang dachten sie, sie müssen das verstecken, also die Freundinnen. Jetzt werde ich dazugerufen, soll mal eben erklären wie das eigentlich geht, werde gefragt, ob die Farbe eigentlich gut aussehen wird. Ich liebs!
Papa und kleine Tochter fahren nochmal los einen Boxsack kaufen, große und freundin sind immer noch im Bad und ich setze mich an den Computer, weil noch einiges auf mich wartet. Mittlerweile ist es 18 Uhr.
Ich schreibe meinem Ansprechpartner an der VHS meinen neuen Text für das nächste Kursheft. Ich werde nun nämlich zu meinem Infoabend zu Hochsensibilität auch einen Arbeitskreis anbieten, bei dem sich alle austauschen und vernetzen können. Dafür mussten Zeiten, Räume und Werbung geplant werden. Für den Infoabend natürlich auch.
Dann sitze ich gerade an einem Projekt, was hoffentlich im Januar an den Start geht. So lange schon schwanke ich ständig zwischen Schreiben, Fotografieren und Beraten hin und her, weiß nicht in welche Richtung ich soll, weil ich alle so liebe. Aber nun habe ich mich vorerst entschieden. Das Ergebnis werde ich hier dann auch teilen, ich bin schon super gespannt! Denn es liegt jetzt schon so viel Arbeit drin und es ist noch nicht mal fertig. Ich glaube so kann ich aber alle Richtungen gut kombinieren: in meinem Hauptjob, in meinem neuen Projekt und jetzt wieder hier.
Und nun ist es 19 Uhr und während die Freundin geht, mit tollen neuen Haaren (Zwischendurch kam sie hereingestürzt und schrie: Schau wie toll das aussieht, schau meine Haare an!! Ich liebs wirklich! Das sie zu mir kommen, das mit mir teilen!) kommen die anderen beiden gleich wieder, vielleicht mit Boxsack, vielleicht auch nicht, aber mit noch ein paar Dingen, die wir im Supermarkt vcergessen hatten und ich werde Abendessen machen: Tortelliniauflauf. Yammi!
Und nun wünsche ich dir einen schönen Tag,
deine Jenny


