Hochsensibilität

Hochsensibilität

Seit einem Jahr beschäftige ich mich mit Hochsensibilität. Zum einen, weil es mir schon so lange im Kopf herumspukt und ich wissen wollte, was es damit auf sich hat. Zum anderen, weil ich schon das Gefühl hatte, dass es mich betrifft und seitdem als wirklich hilfreich erwiesen hat mich damit zu beschäftigen.

Auf Instagram habe ich eine kleine Reihe gestartet, in der ich mein bisheriges Wissen mit euch geteilt habe. Und weil die Reaktionen darauf so gut waren, andere sich auf einmal gehört fühlten, möchte ich diese Reihe hier auch schreiben. Warum? Aus vielen Gründen: Hochsensibilität haben die meisten vielleicht schonmal irgendwo gehört, aber kaum einer weiß, was es damit wirklich auf sich hat. Es ist immer noch viel zu verbreitet sensible Menschen einfach als „falsch“, „zu emotional“ abzutun. Das ist bei einigen Menschen ein Wesensmerkmal, gehört einfach dazu und ist durchaus auch eine Stärke. Und dann ist es auch einfach wichtig, dass hochsensible Menschen sich selbst erkennen. Weil das Leben so viel einfacher sein kann, wenn man auf einmal Antworten auf offene Fragen, Selbstzweifel und Fehleinschätzungen anderer hat.

Hier gibt es also eine kleine Reihe, die folgende Themen umfasst (und die ich nach Erscheinen hier dann verlinke):

Hochsensibilität, was ist das eigentlich?

Typische Merkmal der Hochsensibilität

Was hat sich verändert, seit ich die Hochsensibilität angenommen habe?

Schattenseiten der Hochsensibilität

Chancen der Hochsensibilität

Hochsensibilität bei Kindern

 

Jeden Donnerstag werde ich einen Teil online stellen.

 

Zu mir und meiner Hochsensibilität

Ich zähle zu den Hochsensiblen. Es fühlt sich komisch an, dass so zu sagen oder zu schreiben, aber es hat Vorteile, das für sich anzunehmen. Zu akzeptieren, dass man anders ist. Kurz vor meinem 33 Geburtstag war mir klar, dass ich hochsensibel bin, oder hochsensitiv, je nachdem, wie man es nennen möchte. Ich persönlich habe ja meine Probleme mit dem Wort hochsensibel, weil es eher negativ belegt ist. In meinen Augen: weinen, nicht stabil sein, nichts aushalten können. Aber egal wie es heißt, wie man es nennt: es ist ein (kein offizielles) Persönlichkeitsmerkmal und ein fester Teil von mir. Und ich hätte mir gewünscht, dass ich es schon früher gewusst hätte.

Man kann die Zeit aber nicht zurückdrehen, also probiere ich nun mich so gut wie möglich mit dem Thema auseinanderzusetzen und endlich angemessen damit umzugehen. Was das genau heißt, werde ich in den einzelnen Beiträgen immer wieder zeigen.

Wichtig ist natürlich, dass dieses Thema unfassbar umfassend ist, ich kann hier also nur Einblicke geben. Aber mehr ist auch gar nicht mein Ziel. Ich möchte euch zeigen, was es damit auf sich hat und vielleicht den ein oder anderen helfen seine Hochsensibilität an sich zu entdecken. Denn glaubt mir, in den letzten Wochen hat sich nichts besser angefühlt als die Nachricht der einen Person, die mir auf Instagram schrieb: ich hatte bis jetzt keine Ahnung was das ist, aber endlich verstehe ich, was mit mir los ist!


Hast du dich schon mit Hochsensibilität befasst? oder zählst selbst dazu? Lasst mir gerne ein Kommentar oder eine persönliche Nachricht da.

 

Jeden Freitag gibt es übrigens meinen Newsletter. Da bekommt ihr – nur am Freitag – die neusten Beiträge der vergangenen Woche direkt in euer E-Mail-Fach! So verpasst ihr garantiert kein Beitrag der Reihe, also tragt euch gerne ein:

Liebe Grüße,

eure Jenny

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