wmdedgt

wmdedgt – an einem Montag?

Es ist wiedermal der 5. und da fragt Frau Brüllen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag, oder kurz: wmdedgt? Wer mir schon länger folgt weiß, ich liiiiebe Montage eigentlich. Seit Corona und seit meiner Arbeit aber eigentlich eher doch nicht. Also mein Verhältnis zum Montag ist leider zwiegespalten. Was ich da alles so treibe und wie es mir diesen Montag ging lest ihr im Beitrag.

6:50 klingelt der Wecker. Viel zu früh, denn die Nacht war mies, für uns alle (ich habe das Gefühl, das schreibe ich immer). Die Mädels sind müde, ich bin müde, unser Papa schon längst aus dem Haus.

Wir machen uns fertig, frühstücken und dann geht es auch schon los: 7:40 geht Hanna zur Schule, 7:50 folgen ich und Rebekka zum Kindergarten. Das Wegbringen morgens geht zum Glück jetzt schnell, denn morgens nehmen wir immer das Auto. Also bin ich 8:15 schon wieder zurück und kann eine halbe Stunde Ruhe genießen, ein Luxus, den ich sehr zu schätzen weiß. Ich frühstücke nochmal in Ruhe, trinke einen Kaffee, packe meine Sachen und poste etwas auf Instagram. Alles ganz gemütlich auf der Couch und nur für mich.

8:50 muss ich dann aber los auf Arbeit. Heute war ein sehr voller und für mich schwieriger Tag, weniger wegen der Arbeit, mehr wegen allem was gerade so passiert. Als ich 14 Uhr wieder aus der Arbeit komme bin ich alle und müde. Hanna wartet unten auf mich und gemeinsam gehen wir nach Hause, den Weg nutzen wir schon, um uns über den Tag auszutauschen. Ich finde es wichtig auch ein wenig Zeit mit Hanna allein zu verbringen, ihr ungeteilt meine Aufmerksamkeit schenken zu können.

Zu Hause setzt sie sich gleich an ihre Hausaufgaben, denn wir sind uns noch nicht einig, ob wir noch etwas kleines unternehmen wollen. Das Wetter ist nicht gut und nicht schlecht, lädt also nicht ein, aber ist auch kein Grund in der Wohnung zu bleiben. Am Ende bin ich aber froh, dass wir uns entscheiden, heute einfach zusammen zu malen und einen anderen Tag etwas zu unternehmen oder auf den Spielplatz zu gehen.

Um 15 Uhr fahre ich dann allein los Rebekka holen, wieder mit dem Auto, was mir nicht so recht gefällt. Aber es geht schnell und ich werde immer müder.

Wieder zu Hause möchte ich mich kurz an den Computer setzten und der reagiert einfach nicht. Geht nicht an, gibt kein Ton von sich. Eine halbe Stunde probiere ich verschiedenste Dinge durch, aber nichts passiert. Letztens hatte ich schon auf Instagram gesagt: irgendwie ist gerade bei mir der Wurm drin, nichts scheint wirklich zu laufen. Nach dem Tag, der mir scheinbar auch emotional sehr nahe ging, bin ich einfach fertig und würde mich am liebsten im Bett verkriechen. Aber natürlich geht das nicht. Ich rufe die Mädels zusammen, damit wir wirklich zusammen malen können. Das haben wir auch gemacht, bis ich dann 17 Uhr angefangen habe zu kochen, Nudeln mit Gemüsesoße. Als der Papa gegen 18 Uhr nach Hause kommt, pünktlich zum Essen, setzt er sich an den Schreibtisch und macht den Computer an, der widerstandslos einfach angeht. Echt. Keine. Ahnung.

Ich muss zugeben der Rest des Abends lief einfach nur noch schleppend. Beim Abendessen haben wir über unsere Tage gesprochen, danach gab es die ganz normale Routine: Aufräumen, Bettfertig machen, Sachen zurechtlegen, Brotdosen schon vorbereiten.  Mittlerweile ist es 20 Uhr und ich werde Rebekka jetzt ins Bett bringen.

Euch wünsche ich einen schönen Abend und ich hoffe ihr hattet einen angenehmeren Montag.

Gestern hatte ich euch übrigens auch mit durch das Wochenende genommen, schaut gerne vorbei!

Liebe Grüße,

eure Jenny

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