wmdedgt

wmdedgt im Urlaub?

Urlaub. Hach was kommen da für schöne Erinnerungen hoch. Und für Wünsche. Die Realität unterscheidet sich gerade so sehr von diesem Wunschbild oder Erinnerungen, wie sonst wirklich selten. Denn die Tage sind nicht nur mit Haushalt und Homeschooling gefüllt, sondern Corona tut sein übriges. Mehr erzähle ich euch im Beitrag, denn heute fragt Frau Brüllen wieder: Was machst du eigentlich den ganzen Tag (wmdedgt)?

Um 9 Uhr klingelt nicht nur mein Wecker, sondern auch die Klingel. Die Kinder sind natürlich schon längst wach. Beide haben bei mir geschlafen, wir waren allein am Vorabend und dann haben sie die Chance genutzt. Wirklich gut schlafe ich dann nicht, wenn beide bei mir sind, aber sie freuen sich so sehr darüber, vor allem Hanna, dass ich ihnen das nicht verwehren möchte. Natürlich bin ich auch wach geworden, als die beiden aufgestanden sind gegen 8 Uhr, aber ich konnte noch liegen bleiben.

9 Uhr ging es dann aber mit der Klingel raus, unser Papa kam nämlich nach Hause. Hanna hatte um 10 Uhr eine Videokonferenz, vorher wollten wir Frühstücken.

Ich hatte heute ziemlich starke Kopfschmerzen, was wirklich selten vorkommt. Und die bekomme ich dann leider auch nicht mit Tabletten weg, obwohl ich es trotzdem versucht habe. Liegt am Wetterumschwung, was mir dann aber nochmal sagt, dass der Frühling, wenigstens zeitweise wirklich näher rückt!

Um 10 Uhr beginnt Hanna ihre Konferenz, der Rest sitzt noch in der Küche. Und nach ihrer Konferenz beginnt jeder sein Ding zu machen. ich sitze am Computer, checke meine Emails und meine Finanzen und beende einen Beitrag, der heute erscheinen sollte und auch erschienen ist. Eine Rezension zu dem Kinderbuch: Das Wunder von R, eine (Weihnachts-) Geschichte, in der es um Familie, aber auch Toleranz geht. Dann habe ich noch eine Wäsche angemacht und zwischen ein wenig mit Sabrina von Zwergenkinderstübchen. Wunderbar, wenn man sich austauschen (und ablenken) kann!

Mittag gibt es gegen 13 Uhr, also etwas später, weil ich irgendwie schlecht vorangekommen bin und die Kinder zwischendurch auf dem Hof spielen wollten. Es gab die Reste von gestern, wie fast immer mittags. Wir haben beim Essen beschlossen in den Wald zu fahren.

Das Wetter war ja prima und das wollten wir ausnutzen. Wir waren die vergangenen Wochen so viel drin, wie lange nicht und das merkt man auch unserer Stimmung an. Ich habe also angefangen den Rucksack zu packen. Unser Papa wollte nicht mitkommen und so habe ich mich mit den Mädels allein auf den Weg gemacht. Mit dem Auto zum Wald und dann rein. Gegen 14 Uhr sind wir losgefahren, die Fahrt ging vielleicht 10 Minuten.

Im Wald gab es viel zu sehen, denn überall sprießte es, Vögel waren zu hören und überall waren Menschen. Wir sind viel gelaufen, eigentlich ausschließen. Und sogar so weit ,wie noch nie in diesem Wald. Wir haben Ecken gefunden, die wir noch gar nicht kannten, aber irgendwie kam es uns so vor, als ob der Wald auf einmal voller Wege war. Wir nehmen gerne kleine Nebenwege und entfernen uns so von den ganzen Spaziergängern, aber irgendwie war das diesmal kaum möglich. Wir hatten trotzdem unseren Spaß und haben sogar eine Stelle gefunden, wo wir picknicken konnten. Gegen 16 Uhr war die Sonne auf einmal hinter Wolken verschwunden und es wurde schlagartig kühl. Das war dann auch der Zeitpunkt, an dem wir uns wieder auf den Heimweg gemacht haben, bzw. auf den Weg zum Auto. Rebekka war allerdings so schlapp, dass ich sie schon nach kurzer Zeit auf die Schultern nehmen musste.

Und auf dem Heimweg haben wir dann die Zugspitze gesehen. Für euch jetzt vielleicht nichts Grandioses, aber sie von uns aus zu sehen ist schon recht schwierig. Wir sehen meist nur die erste Reihe Berge, also vor allem Säuling und Tegelberg haben wir vor der Nase, Breitenberg und Aggenstein. Die sehen wir so gut wie immer. Aber weiter rein in die Allgäuer Alpen kann man meist nicht sehen. Also das ganze Wettersteingebirge heute komplett klar zu sehen war schon etwas besonders und hat mich sehr gefreut! (Okay, ich bin in manchen Dingen merkwürdig, ich freue mich tatsächlich über solche Kleinigkeiten.)

Wieder zu Hause übergebe ich dem Papa die Kinder und gehe nochmal zur Post. Dort liegt nämlich seit Dienstag ein Paket. Auf dem Hin- und Rückweg nutze ich die Möglichkeit direkt noch für ein paar Sprachnachrichten. Am Tag gibt es so wenige günstige Momente, um mal ein Telefonat zu führen, dass ich über die Möglichkeit von Sprachnachrichten echt dankbar bin!

Und um 17 Uhr wieder zurück von der Post muss sich noch die Wäsche aufhängen und Essen machen. Heute gab es Pfannkuchen mit Apfelmus, Zucker und Zimt und Erdbeeren. Als wir letzten Juni pflücken waren hatten wir ein paar eingefroren. Gestern hatten sich die Mädels Erdbeeren gewünscht, da hat das super gepasst.
Und nun geht es gleich Richtung Bett für die Mädels und wir beginnen gleich eine neue Serie! Vorher wird aber kurz gepuzzelt, denn Hanna hat sich vorgenommen unser neues 1000 Teile Puzzle in 5 Tagen zu schaffen. Wir sind schon an Tag drei und ich kann nur sagen: es sieht nicht gut für uns aus, wir müssen uns ranhalten (denn wir haben noch nicht mal eine Figur zusammen…).

Ich wünsche euch einen schönen Abend,
eure Jenny

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