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wmdedgt – immer noch in den Ferien?

Heute ist der 5. September und da fragt Frau Brüllen wieder: Was machst du eigentlich den ganzen Tag (wmdedgt)? Wir haben immer noch Ferien, auch wenn einer von uns heute shcon wieder weg musste, ich und die Mädels sind zu Hause. Aber da sist vor allem dem neuem Umstand geschuldet, dass ich am 31.08. meinen letzten Arbeitstag hatte und nun auf der Suche nach etwas Neuem bin. Und so gestaltete sich heute auch größtenteils der Tag.

Die Nacht war nicht so der Bringer, was ungewöhnlich ist, weil ich in den letzten Wochen recht gut geschlafen hatte. Dann musste unser Papa heute morgen noch raus und die Mädels sind eh recht früh wach. Also natürlich viel später als zu Schulzeiten, aber für mein Feriengefühl immer noch zu früh. Aber sie sind sehr umsichtig und spielen leise.

Gegen 8 Uhr irgendwas aber war ich wach. Denn heute stand einiges an und ich war aufgeregt (auch wenn ich ganz cool bleiben wollte).
Morgens direkt Nachrichten gecheckt und beantwortet. Eine Gewohnheit, die ich ganz schnell wieder loswerden möchte. Ich hatte das Handy ja kurze Zeit mal ganz aus dem Schlafzimmer verbannt, aber das scheiterte daran, dass ich einfach nicht den richtigen Wecker finde (und den brauche ich zum gut Aufwachen, nervtötendes Piepen nervt mich gleich morgens und nicht die Möglichkeit den Snooze einzustellen, wie ich das will und brauche macht mich nervös). Also wieder das Handy genommen, das finde ich bis jetzt als Wecker einfach am besten.

Aufgestanden, mit den Mädels gesprochen, gefrühstückt und gegen halb 11 angefangen mich fertig zu machen. Denn heute hatte ich ein Vorstellungsgespräch. Also Haare glätten, Make up drauf, Kleidung rauslegen. Das Vorstellungsgespräch ist online. Das ist entspannt und ein wenig seltsam.

Um mich zwischendurch abzulenken fange ich an einen neuen Beitrag mit Verlosung in social Media zu teilen, das wollte ich eigentlich später machen. Im Beitrag erzähle ich, wie wir Kirby unterwegs mitgenommen haben und verlose unter den Kommentaren drei Mal ein Spiel für die Nintendo Switch mit MerchPaket.
Ab 13 Uhr haben dann nacheinander zwei alte Freundinnen angerufen, ungeplant. Sowas kommt natürlich, wenn man eigentlich keine Zeit hat, aber es war mir eine willkommene Abwechslung.
14 Uhr dann das Vorstellungsgespräch. 10 Minuten vorher sitze ich da und möchte mich einwählen. Geht nicht. Zusätzliche App runterladen. Geht nicht. Noch eine App. Geht nicht. Über andere Links. Geht nicht. Über das Handy eingewählt. Geht. Aber nicht so toll, da klein und viel niedriger (konnte auf die Schnelle keinen Podest beschaffen).

Das Gespräch war gut, wenn auch überraschend an vielen Stellen. Bis Ende der Woche soll ich Bescheid bekommen, ob es was wird, ich bin gespannt.
15 Uhr wieder runterkommen, umziehen, Gedankenkarussell beenden. Geht aber leider gar nicht so leicht, wie gehofft. Ich brauche eine Weile und beschließe dann kurzerhand mit den Mädels nochmal rauszugehen. Nicht weit, nur auf den Spielplatz in der Nähe.

Dort sind wir dann bis 17 Uhr. Ich telefoniere noch einmal, die Mädels spielen und wollen bleiben. Und irgendwann bekomme ich einen Anruf aus dem Ostallgäu. In der Leitung die Frau, mit der ich gerade das Vorstellungsgespräche hatte. Die mir sagt, dass ich die Stelle haben kann, wenn ich interessiert bin. Ich bin völlig baff, wie schnell das ging und vor allem, dass ich noch gar nicht weiter darüber nachgedacht hatte. Denn ich hatte nicht vor Donnerstag mit einem Anruf gerechnet und gedacht, ich kann das alles in Ruhe besprechen. Aber die Stelle ist gut, die Teamleitung sympathisch und der Job in der Richtung, wie ich es möchte. Also habe ich zugesagt.

Die Kinder wollen weiterspielen. Aber irgendwann müssen wir den Rückweg antreten, vor allem, weil ich möchte, dass wir langsam wieder in eine festere Struktur finden, damit die Mädels dann nächste Woche nicht überrollt werden. Wir treffen vor unserem Haus unsere Vermieter und beginnen zu plauschen. Später kommt unser Papa von der Arbeit heim und plauscht auch noch mit, bis wir hoch gehen und ich mit Rebekka zu kochen beginne. Sie macht (sich) Nudeln, ich für uns alle Chinanudeln (sie war sich nicht sicher ob sie die mag und wollte eine Alternative. Warum nicht).

Vom Tag austauschen, essen, freuen. Was für ein verrückter Tag! Bei weitem hätte ich nicht gedacht, dass er so laufen würde, aber ich freue mich über die Möglichkeiten, die ich (nun) habe. Und freue mich natürlich, weil meine Ausbildung und meine Kompetenzen wieder einmal beeindruckt haben, obwohl ich lange der Meinung war, dass es nichts ist, ich kaum etwas kann. Vieles von dem, was ich mache, halte ich für selbstverständlich und für vieles wurde mir lange gesagt, dass ich nicht gut genug sei. Das bildet leider nachhaltig ein negatives Selbstwertgefühl. Das zu durchbrechen war und ist ein langer Weg und ich bin dankbar für solche Momente, die mir zeigen, dass doch viel in mir steckt und dass das auch von anderen gesehen wird.

Und nun bringe ich die Mädels ins Bett und werde einen ruhigen Abend haben.
Euch auch einen schönen Abend,
eure Jenny

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