Freitagsgedanken

Das Sozialleben ist wieder da

Ich habe heute wieder einen Freitagsgedanken für euch. Letztens hatte ich ihn schon mit einer Freundin besprochen und möchte ihn heute nochmal aufgreifen. Einfach, weil es scheinbar nicht nur bei mir gerade aktuell ist.

Alles öffnet sich wieder. Die Schließungen bei Corona-Beginn waren drastisch, von einem Tag auf den anderen. Das war ein Einschnitt.

Die Öffnung ging etwas schleichender. Viele hatten schon keine Lust mehr, in einigen Bereichen wurden schon schnell die Vorschriften gelockert, in anderen wurde länger (zum Teil immer noch) aufrechterhalten. Das Ende war von Vielen erwartet, aber es kam irgendwie nebenbei.

 

Aber ich habe das Gefühl es ist wirklich da, das Ende. Hoffentlich nicht erst vorläufig.

Und wisst ihr was?

Es finden Termine wieder in Präsens statt.

Nicht dringend notwendige Veranstaltungen werden nicht mehr abgesagt.

Auch drinnen kommt es wieder zu Treffen.

Man bleibt vor Supermarkt und Kindergarten wieder stehen zum Quatschen, und zwar ohne schlechtes Gefühl und Gewissen.

Das Sozialleben geht weiter.

 

So sehr ich mich darüber freue muss ich aber auch sagen, dass mir die Öffnung etwas schnell ging. Gerade jetzt, wo ich alleine bin mit den Mädels und die neuen Termine, die jetzt seit all der Zeit Ausfall wieder auf uns zukommen alleine wahrnehmen muss, habe ich ganz schön zu rudern.

 

Aber klar, das Sozialleben stand still. Das Leben als Familie, das Leben der Kinder stand still über Monate. Das jetzt alles wieder ins Rollen kommt macht natürlich einen Unterschied.

Und das höre ich auch bei anderen Müttern. Wie gerade gestern eine zu mir meinte: es herrscht wieder Freizeitstress.

Oder wie erlebt ihr das?

 

Liebe Grüße,

eure Jenny

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