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Neujahrvorsätzte – da hält sich doch eh niemand dran, oder?

Hallo ihr Lieben, wie ich euch schon in dem Rückblick von 2018 geschrieben hatte, habe ich mir für das neue Jahr ein bisschen was vorgenommen. Aber immer wieder höre ich “Warum bloß? Da hält sich doch eh niemand mehr dran! und warum sollte man sich ausgerechnet am 31.12 etwas vornehmen, das kann man doch das ganze Jahr über!”. Nun möchte ich euch also sagen, was ich von Neujahrvorsätzen halte, und erzählen, was ich mir vorgenommen habe!

Klassische Neujahrvorsätzte

Diese Woche erst habe ich mit einer Freundin über das Fitnessstudio geredet, dass nicht weit von uns entfernt ist. Und sie meinte nur: “Spielst du mit dem Gedanken? Keine Chance, die sind hoffnungslos überfüllt zur Zeit, warte lieber noch einen Monat.” Da sind sie nämlich wieder: die guten Vorsätze für das neue Jahr. Solche, wie mit dem Rauchen aufhören und mehr Sport machen. Und eine Woche lang werden sie eingehalten und dann beiseite geschoben. Und die guten Vorsätze geraten genau damit in Verruf, als Dinge, die man sich eben mal so vornimmt, weil sie vielleicht gut sein könnten, oder weil irgendwer sie erwartet, aber dann eh nicht durchgezogen werden.

Aber mal ehrlich, ich sehe hinter Neujahrsvorsätzen eine Chance, weit weg von dem Druck, sich in der Silvesternacht noch schnell eine Liste hinkritzeln und diese dann natürlich möglichst lange durchziehen zu müssen. Wenn ich an Neujahrsvorsätze denke, dann geht es mir nicht um solche generellen Sachen. Natürlich könnte ich auch mehr Sport machen und sollte weniger Schokolade naschen. Aber ich denke bei Neujahrvorsätzen vor allem an alle mir wirklich wichtigen Vorhaben, Projekte, Entwicklungen.

Schritt um Schritt zum Ziel

Und deshalb finde ich auch das Neujahr sinnvoll, um sich eben diese Vorhaben, Projekte und Entwicklungen, also Ziele zu überlegen. Die meisten haben sicher schon öfters gelesen, dass es bei der Erreichung von Zielen sinnvoll ist die Schritte, die bis zum Ziel nötig sind, so kleingliedrig wie möglich zu benennen. Also eben nicht “Mehr Sport machen”. Sondern eher “zwei Mal pro Woche im Fitnessstudio trainieren”, oder sogar noch genauer! Und es ist gut sich die Ziele zeitlich genau zu überlegen. Also eventuell so: bis Februar 2 Mal wöchentlich ins Fitnessstudio, dann zusätzlich bis Juli wöchentlich joggen gehen usw. Und natürlich könnte man damit auch am 15. Oktober anfangen. Aber Hallo?! Was eignet sich besser für einen Startschuss und eine Übersicht über den zeitlichen Verlauf bei der Erreichung seiner Ziele, als das neue Jahr? Man hat 12 Monate, in denen man übersichtlich planen kann! Man hat einen Startpunkt, von dem man aus ganz übersichtlich die einzelnen Etappen abstecken kann. Ganz klassisch könnte man sich so auch fragen: Wo möchte ich nächstes Jahr um diese Zeit sein, wer möchte ich sein wenn 2020 beginnt?

Meine Neujahrvorsätzte 2019

Ich habe mir also Vorsätze gemacht zum neuen Jahr. Natürlich ist es mir nicht wichtig mit der Umsetzung genau am 1.1 zu beginnen. Ganz im Gegenteil, für mich beginnt das neue Jahr immer richtig erst nach Hannas Geburtstagsfeier. In diesem Jahr also nächsten Montag. Denn da habe ich den Kopf wieder frei, muss nicht planen, backen backen backen und mich größtenteils nur um ein Event kümmern. Aber es ist ein neues Jahr und ich finde es sinnvoll mir neue Ziele zu stecken. Und zwar nicht solche, die irgendwie erwartet werden, oder die gut wären (ich werde zum Beispiel niemals zur begeisterten Joggerin, da kann ich mir noch so viele Ziel diesbezüglich setzten…), sondern solche Ziele, die mich voranbringen, die jeder in seinem Leben verfolgen sollte. Denn es gibt keine bessere Investition, als in sich selber!

Unter meinen Vorsätzten sind ein paar, die ich schon ewig vor mir herschiebe, nun aber umsetzten möchte. Mit anderen Themen beschäftige ich mich schon eine Weile, möchte nun aber endlich in die heiße Phase übergehen. Bei den meisten werde ich euch auch noch genaueres vorstellen, weil ich denke, dass euch das auch interessieren könnte, bzw. es dem ein oder anderen auch nützlich sein könnte. Und das sind einige meiner Ziele:

*Mehr und effizienter planen. Im Beitrag über 2018 hatte ich schon geschrieben, dass ich eher der Chaos Typ bin, und gut damit zurecht komme, wenn improvisiert werden muss. Aber mit zwei Kindern ist das nicht immer möglich, bzw. es hält das Stresslevel doch deutlich niedriger, wenn gewisse Dinge vorgeplant werden. Ein großer Punkt ist da bei uns zum Beispiel das Essen, wozu es auch einen eigenen Beitrag geben wird.

*meine eigene Finanzlage klären, verbessern und mehr für die Zukunft sorgen. Ich habe mich nie groß um meine Finanzen gekümmert. Was bezahlt werden muss, muss halt bezahlt werden und vom Rest lebt man, denn das war eh nie viel. Mit dieser Einstellung kommt man leider nicht weit, und vor allem als Mutter muss man auf der Hut sein, was die finanzielle Sicherheit in der Zukunft, sprich Alter angeht! Also mache ich mich derzeit schlau, was man machen kann, auch wenn wenig Geld da ist. Und das ist überraschend viel! Auch dazu wird es deswegen einen eigenen Beitrag geben!

*wieder an mich denken. Klingt banal, ist mit zwei Kindern aber echt nicht einfach! Immer ist irgendwas, dann ist jemand krank und dann sind Ferien. Man ist zu 9o% immer erstmal Mutter, dann kommt der Rest. Einfach mal durchzuatmen oder ohne schlechtes Gewissen die Beine hoch zu legen und ein Buch zu lesen (oder was auch immer), ist wirklich schwierig, finde ich. Aber man kann sich nicht immer hinten anstellen, deswegen werde ich auch daran arbeiten. Neben vielen anderen keinen Dingen werde ich euch dazu eine Glückchallenge vorstellen, mit der man gut anfangen kann, endlich mal wieder kleine Momente für sich zu nutzen. Denn wie ich schon schrieb: es gibt keine bessere langfristige Investition, als in sich selber!

Dann freut euch auf die kommenden Beiträge, natürlich nicht nur zu den Themen Neujahrsvorsätze!

Liebe Grüße,

eure Jenny

 

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