Familienalltag

#30am30 September- was, wenns mal nicht so gut läuft?

Ich hatte ja beim ersten Mal und im letzten Monat schon meine Schwierigkeiten, 30 schöne Momente zusammenzubekommen für das #30am30, einfach weil sie viel zu schnell in Vergessenheit geraten. Was aber machen, wenn der ganze Monat einfach wirklich schlimm war?

Unser September war wirklich mies. Wir waren komplett alleine, unser Papa war im ganzen September nur 2 1/2 Tage zu Hause, wir waren alle viel angeschlagen und erkältet, die Arbeitssituation ist momentan so stressig, dass ich wirklich zu nichts kommt, da sie meine komplette Energie frisst.

Und wenn es auch wirklich wirklich schwerfällt auf 30 positive Momente zu kommen, so ist es in solchen Zeiten umso wichtiger. Da die Zahl 30 ja nicht ausschlaggebend ist, sondern der Gedanke, sich an Positives zu erinnern, habe ich einfach mein Bestes gegeben und zeige euch hier, was das im vergangenen Monat war:

  • Ich habe für meine Arbeit sehr viel Lob und Anerkennung von meinen Kollegen bekommen. Das hat mich sooo sehr gefreut, dass meine Ideen auch bei anderen ankommen (das finde ich nämlich nicht selbstverständlich).
  • Der Herbst hat angefangen! Ich mag jede Jahreszeit und finde jede hat sehr schöne Seiten!
  • Passend dazu: ich liebe den Herbstwind! Der ist sooo angenehm!
  • Hannas Schule hat Anfang September angefangen. Schon die 3. Klasse! (Wurde sie nicht gerade erst eingeschult?)
Ich habe mein Buch ausgelesen und konnte mir viel mitnehmen.
  • Hanna hat ein Keyboard bekommen.
  • Es war internationaler Kindertag am 20. September. Ich habe mit meinen Mädels über Kinderrechte gesprochen und wir haben uns einen schönen Tag gemacht.
  • Wenn es gerade nicht regnet sind die Tage so schön, mit der sonne und den sich färbenden Blättern, ein wenig Nebel dann und wann. Da genieße ich es richtig draußen!
  • Kaufbeuren hat vier  Stolpersteine! Ich fand ja, es war höchste Zeit, aber so oder so freue ich mich, dass es hier nun auch welche gibt!
  • Meine Oma ist 77 Jahre alt geworden. Leider konnten wir nicht zum Geburtstag, aber natürlich haben wir auch von weit weg Anteil genommen.
wir haben veganes Hack probiert, verschiedene Sorten, und im dritten Versuch mochten es die Kinder!
  • Ich habe diesen Monat erlebt, wie sehr sich nicht nur meine Kollegen über meine Arbeit freuen, sondern auch die Eltern der Kinder, die wir betreuen. Gerade heute wurde mir erzählt, wie überglücklich ein Vater war, wie gesehen er sich fühlte dadurch. Ich hätte losheulen können, so sehr hat mich das gerührt!
  • Auch andere Fachkräfte kamen mittlerweile zu mir, um sich über meine Projekte zu informieren. Könnte es besser laufen nach zwei Monaten?
  • Abseits meines Jobs habe ich aber auch mit Berggeschwister wieder Gespräche für Kooperationen geführt, was sich richtig gut anfühlt. Ich würde sooo gerne mehr Zeit hier investieren, mir fehlt es wirklich sehr! Deswegen fühlt sich dieser kleine Fortschritt auf jeden Fall schon richtig gut an.
  • Ich war auf meinem ersten Fachtag und der Austausch war der Wahnsinn!
  • UND: Dort habe ich eine andere Soziologin kennengelernt! So etwas passiert mir echt nicht häufig…

 

Ich habe Spätzle selbst gemacht und es war gar nicht schwer! Und die Kinder lieben auch das (:
  • Nach der langen Elternzeit ohne richtiges eigenes Einkommen fühlt sich so ein festes Gehalt wirklich toll an. Ich habe diesen Monat gemerkt, dass langsam alles wirklich geregelte Bahnen läuft und wie toll diese Sicherheit ist!
  • Und in diesem Zusammenhang habe ich mich mit meinen Geldregeln befasst, angestoßen von Natascha Wegelin und ihrem Podcast dazu letztens.
  • Und auch in diesem Zusammenhang: Ich habe mir endlich Office gekauft. ich weiß es gibt 100te Alternativen, auch kostenlose Varianten, aber ich wollte einfach wieder einheitliche, aktuelle Arbeitsprogramme haben, die ordentlich funktionieren.
  • Ich war im September mal wieder aus, so richtig. Also verabredet mit Menschen, die keine Kinder haben und Kinder also auch kein Thema waren. Ohne Kinder. Das tat sooo gut!
  • Freundschaften. Etwas Schönes und ich brauche definitiv nicht viele Menschen, aber ich bin so froh um die, die ich habe, für alles!

Und das war es auch schon. Immerhin auf 22 Sachen komme ich, ich denke, der Schnitt ist nicht schlecht. Für alles Weitere hätte ich jetzt aber wirklich erfinderisch werden müssen. Aber das ist nicht nötig, denn schon allein alles, was ich hier geschrieben habe, reicht aus, mir zu zeigen, dass eine Zeit anstrengend und schwer und blöd sein kann wie sie will, es finden sich immer noch schöne Momente. Gut versteckt und in der Unterzahl, aber sie sind da. Und das ist was zählt,das ist, was man sich bewusst machen muss!

Liebe Grüße,

eure Jenny

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