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Das Detektivspiel Feuer in Adlerstein

In dem Beitrag zu Hannas Geschenken zum 10. Geburtstag hatte ich es ja schon erwähnt: ich möchte euch gerne ein Detektivspiel genauer vorstellen. Hanna liebt es Detektiv zu sein und Fälle zu lösen, zu knobeln und Hinweisen auf den Grund zu gehen. Deswegen hatten wir uns dazu entschieden ihr ein Detektivspiel mit „echtem“ Fall zu schenken, den wir dann gemeinsam mit ihr lösen können.

Entschieden haben wir uns für Feuer in Adlerstein von iDventure * und das stelle ich euch jetzt mal vor!

Eckdaten zum Spiel

Feuer in Adlerstein * ist der erste Fall von drei Fällen von iDventure.

Empfohlen ist dieses Spiel ab 14 Jahren für ein bis fünf Mitspieler. Die ungefähre Spielzeit beträgt 90- 120 Minuten.

Die wichtigsten Hinweise findet man allesamt im Spiel, ganz klar wird aber genannt, dass man auch andere Hilfsmittel, wie das Internet zu Rate ziehen kann!

Fallakte und Notizbuch vom Detektivspiel Feuer in Adlerstein

So geht es

Die Spielanleitung liegt dem Spiel natürlich bei. Was zu beachten ist, was man machen und was man nicht machen sollte wird auch beschrieben. Und dann geht es eigentlich auch schon los. Man bekommt eine Fallakte mit verschiedenen Blättern und einen Brief eines Angeklagten, der beteuert unschuldig zu sein. Es ist nun am Spieler zu schauen, ob er die Wahrheit sagt und der wahre Schuldige gefunden wird, oder seine Schuld doch zu belegen.

Hinweise für das Vorgehen, eine Reihenfolge oder ähnliches gibt es nicht. Ganz wie in einem echten Fall ist man ganz sich selbst überlassen!

Jetzt aber noch kurz zu dem Fall. Lösungen oder Vorgehen möchte ich hier nicht verraten, das wäre ja wirklich langweilig. Wenn ihr das hier lest, dann wahrscheinlich eher, weil ihr auch Interesse an solchen Spielen habt und dann selbst darauf kommen möchtet.

Die Geschichte ist ganz simpel: in einem Haus ist wahrscheinlich an einem Herd ein Feuer ausgebrochen, was das ganze Haus zerstört hat. In den Überresten des Hauses wurde später eine Leiche gefunden, weshalb die Polizei nun ermittelt. Festgenommen wurde ein Journalist, der sich durch verschiedene Punkte (die ihr alle in einem Brief genauer dargelegt bekommt) verdächtig gemacht hat. Handfeste Beweise gibt es allerdings nicht. Eben dieser Journalist – Carl Notebeck – bittet euch nun um Hilfe, den er beteuert unschuldig zu sein. Er überlässt euch eine Akte mit gesammelten Indizien und Beweisen. Nun liegt es an euch eure Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

Fallakte vom Detektivspiel Feuer in Adlerstein

So sind wir beim Detektivspiel vorgegangen

Wir wollten das Spiel gern mit Hanna spielen, obwohl ihr Alter weit unter der Altersempfehlung liegt. Ich war aber der Meinung, dass sie es, vor allem mit unserer Hilfe, trotzdem schaffen würde.

Gemeinsam haben wir an einem Abend damit angefangen. Wir haben das Spiel zu diesem Zeitpunkt erstmalig ausgepackt, wir wussten also nicht, was auf uns zukommt. Wir waren eigentlich ziemlich überfordert muss ich gestehen. Wir saßen um den Tisch herum mit einem Haufen Blättern und keine Ahnung, was wir jetzt damit anstellen sollten, oder was sie uns sagen.

Ich denke, die erste Stunde haben wir damit zugebracht eine Ordnung in die Blätter zu bekommen und überhaupt zu schauen, wer wie in den Fall verwickelt ist. Als wir dann einmal den Dreh raushatten (den ich hier natürlich nicht verrate, wäre ja langweilig!) ging es dann aber eigentlich ganz schnell, wir haben noch etwa eine Stunde gebraucht um die meisten Verdächtigen auszuschließen.

Das Ende war tatsächlich etwas knifflig, aber wirklich gut. Und: Hanna hat auch ein paar Hinweise gefunden! Manche Hinweise waren aber tatsächlich zu schwierig für sie. Ist aber fraglich, ob eine 14-jährige sie hätte entschlüsseln können…

Unsere Meinung

Gut fand ich, dass man nicht geleitet wurde, auch wenn das anfangs wirklich schwierig war. Man musste sich seinen eigenen Plan machen. Das hieß aber auch, dass man an das Spiel herangehen konnte, wie man wollte oder es halt für sinnvoll hielt.

Wenns an einer Stelle mal gehangen hat, hat man eben an einer anderen weiter gemacht. Bei anderen, vor allem Escape Games, gibt es ja meist eine feste Abfolge und wenns dann hängt hat man ein Problem. Das ist hier nicht unbedingt der Fall. Wir sind durch das Lösen komplett anderer Rätsel innerhalb des Spiels auf neue Ideen bei den anderen Verdächtigen gekommen und konnten dann dort wieder anschließen (auch wenn sie eigentlich nichts miteinander zu tun haben).

Auch toll fand ich, dass man echte Protokolle, Fotos etc. in die Hand bekommt, es fühlt sich also recht echt an!

Uns hat das Spiel also wirklich gefallen, es war ziemlich real und gut gemacht. Besonders, dass man das Internet nutzen musste, fanden wir gut. Wir haben schon den zweiten Fall Fatale Antarktis * gekauft.

Liebe Grüße,

eure Jenny

 

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