Leben mit Kind

Tipps für das (Städte-) Reisen mit Kindern – gemeinsam Deutschland erkunden

Werbung l Wisst ihr, seit langen schwirrt mir dieser Wunsch nach Reisen im Kopf herum. Gerne bin ich unterwegs, entdecke neue Orte. Aber seit ich die Mädels habe, oder vor allem seit sie größer sind, reisen wir kaum noch. Viel zu viele „Schwierigkeiten“ drängen sich mir immer wieder auf, wenn ich nur daran denke. Langsam wird dieser Wunsch zu reisen aber so groß, dass ich diese Ausreden nicht mehr gelten lasse. Und so habe ich angefangen mir nicht nur Gedanken darum zu machen, wo wir hinreisen können, sondern wie das auch möglichst stressfrei für alle umsetzbar ist. Und die Liste, die dabei entstanden ist, möchte ich heute mit euch teilen.

Wir sind ziemlich viel unterwegs. Da wir anfänglich – also als Hanna noch klein war- dachten, dass das nie was wird mit dem Reisen mit Kind(ern), haben wir uns schon ganz schön gesteigert. Vor allem hier in der Umgebung (hier nehme ich euch zum Beispiel mit zu den Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg). Natürlich gibt es hier auch viel zu entdecken, aber Deutschland hat so viel mehr zu bieten. Es gibt so viel mehr zu bereisen. Dass das Reisen mit Kindern schwieriger ist stimmt natürlich zum Teil, aber eben nicht ganz.  So wie vieles ist es eine Sache der Planung und Einstellung. Deswegen habe ich hier ein paar Punkte für euch zusammengetragen, die zeigen, wie man etwas Stress herausnehmen kann. Um uns, aber auch vielleicht euch zu überzeugen, falls ihr noch zweifelt!

Vorab sei natürlich gesagt: Jede Familie reist anders, jedes Reiseziel ist anders. Hier geht es deshalb ums Reisen allgemein und nicht um eine direkte Liste für ein bestimmtes Ziel. Ob ihr eine komplette Route vorplant, oder Zwischenstopps flexibel nehmt, ob ihr möglichst viel vom Zielort kennenlernen wollt, oder euch Routinen von zu Hause wichtig sind, die ihr beibehalten wollt, ob ihr Sparfüchse seid oder Geld bei euch keine Rolle spielt, das verändert die Reise natürlich entschieden und kann deswegen auf keinen Fall verallgemeinert werden!

Urlaub ist für jeden

Natürlich denkt man sich, dass im Urlaub alle auf ihre Kosten kommen werden. Immerhin verbringt man freie Zeit zusammen an einem neuen, oder vielleicht auch schon bekannten Ort. Tatsächlich sind die Geschmäcker in Sachen Urlaub seeeeehr verschieden. Da scheiden sich die Geister nicht nur zwischen den Erwachsenen, wenn es um Museum oder Strand geht, sondern auch zwischen Erwachsenen und Kindern, die meist gänzlich verschiedenes unter Spaß und Freizeit verstehen.

Damit alle am Ende glücklich sind auf jeden Fall darauf achten, dass die Zeit auch den Vorstellungen aller entspricht. Einfach vorher mal hinsetzten und gemeinsam erzählen, was für einen selbst eigentlich der perfekte freie Tag ist, wie Urlaub eigentlich aussehen sollte, und was einem besonders wichtig am Familienurlaub ist. Ich denke da kommt man schnell auf die wichtigen Punkte. Wenn man sich gar nicht einigen kann, kann man sicher Kompromisse finden, wie einen Kindertag, einen Museumstag, oder oder oder. Das Vermeidet auf jeden Fall Frust!

Seid gerüstet für den Fall x

Natürlich will niemand krank werden im Urlaub und die Kinder bemühen sich ihre Reisekrankheit auf der Fahrt im Zaum zu halten, am Ende kann doch alles mögliche passieren. Für alles mögliche kann man natürlich nur schwer gerüstet sein, aber zum mindestens für die sehr wahrscheinlichen Zwischenfälle kann man sorgen. Bei uns heißt das z.B. immer für die Reisekrankheit der Mädels gewappnet zu sein. Es schadet auch nicht etwas gegen Fieber und Schmerzen dabei zu haben. Natürlich kann man das vor Ort auch meist leicht besorgen, aber die Realität ist ja leider doch oft, dass man diese Dinge zu den unmöglichsten Uhrzeiten oder Situationen braucht. Und wer will schon im Urlaub nachts die Notapotheke suchen gehen?

Planung ist das a und o

Das gilt für fast alles mit Kindern und betrifft die Planung der Reise an sich, genauso wie das Packen und Bedenken von Zwischenfällen. Zum Glück haben wir dank Internet einen Haufen Checklisten zur Hand, falls du dir selbst keine erstellen möchtest. Leggins kann man nachkaufen, das Lieblingskuscheltier nicht. Ohne Payback Karte kommt man im Urlaub gut aus, ohne Versichertenkarte unter Umständen aber nicht. Proviant kann man eventuell auch am Bahnhof kaufen, allerdings nicht, wenn die Umsteigezeit nur 10 Minuten ist.

Natürlich kann man sich diesen Punkt auch etwas leichter machen. Wie gesagt gibt es zum Beispiel schon viele fertige Checklisten, auf die wir zugreifen können (Packen – für die Fahrt – wichtige Dokumente etc.). Aber es gibt noch mehr, was uns bei der Planung und Umsetzung helfen kann. Omio zum Beispiel ist eine Seite im Internet, auf der ihr gebündelt viele Informationen rund ums Reisen finden könnt. Dort gibt es Tickets und Daten vieler verschiedener Reisemöglichkeiten an einem Ort, wo ihr direkt miteinander Zeiten, Routen und Preise vergleichen könnt, ohne dabei auch nur den Tab zu verlassen. Auch gut: Falls ihr auf der Suche nach der passenden Unterkunft für euren Städtetrip seid, hat Omio auch hier passende Vorschläge!

Ich reise gerne mit der Bahn (hier gab es auch mal einen Beitrag zum Reisen mit der Bahn mit Kindern), aber auch Busfahren oder Auto finde ich super (Auto die Mädels aber nun nicht so, sie sind Team Bahnfahrt). Ich kann auf Omio nun alles miteinander vergleichen, ohne direkt zu den einzelnen Unternehmen wechseln zu müssen. Auch die Tickets sind über die Seite buch- und bezahlbar. Und wer noch gar nicht weiß, wo es hingehen soll, lässt sich einfach inspirieren, denn es sind dort zahlreiche Informationen zusammengetragen (auch zu Veränderungen, Fahrplänen, Sparmöglichkeiten und vielem mehr). Einfach die gewünschte Route eingeben und lossuchen.

Bleibt entspannt

Ihr seid mit Kindern unterwegs. Oben habe ich ja schon angesprochen, dass das auf jeden Fall auch mit in die Planung gehört, dass die Kinder auch auf ihre Kosten kommen. Aber ganz allgemein kann man sagen: Plant Zeit ein. Fürs Ankommen und Akklimatisieren, für das Erkunden, zum Verarbeiten der neuen Eindrücke. Zum mindestens wenn eure Kinder noch kleiner sind.

Ihr müsst nicht alle Punkte eurer Sightseeing-Tour schaffen. Ganz davon abgesehen sind solche touristischen Orte eh meistens sehr voll, sodass man anstehen muss, es laut ist und/ oder gar kein richtiges Bild von dem Ort bekommt. Das produziert nur Stress. Dann lieber von vornerein anderes finden, was ihr gerne ansehen möchtet. Mit mehr Ruhe und weniger Massen (außer ihr steht total drauf, dann natürlich immer los). Eine Idee wäre da nicht unbedingt nur in Reiseratgebern und auf den Seiten der Städte zu schauen, was lohnenswerte Ausflugsziele wären, sondern im Internet (und Bekanntenkreis) gezielt nach Menschen zu suchen, die schon dort waren und eventuell echte Insider empfehlen können! Zu finden in Foren, auf Reiseblog, oder Gruppen.

Haltet eure Erinnerungen fest

Egal wie lang eure Reise ist, es wird viel zu kurz sein. Denn schöne Zeiten vergehen leider meist viel zu schnell. Haltet eure Erlebnisse deswegen fest! Die Kinder vergessen leider in jungen Jahren auch viel zu schnell, was sie alles erlebt haben.

Eine schöne Variante sich an Erlebtes zu erinnern ist ein Reisetagebuch. Das muss gar nicht superausführlich sein, kann aber zu einer schönen Tradition werden, wenn am Abend einfach gemeinsam mit den Kindern nochmal überlegt wird, was man eigentlich am Tag erlebt hat und was besonders schön war. So haben die Kinder auch Anteil und später aufgefüllt mit einigen Bildern ergibt das auch ein tolles Album!

Wie läuft Urlaub bei euch ab und was darf auf keinen Fall fehlen? Schreibt mir gerne und schaut auch bei Instagram vorbei, da nehmen wir euch nämlich immer mit, wenn wir wieder unterwegs sind!

Auf eine tolle Reise,

eure Jenny

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