Eingewöhnung in den Kindergarten – Tag 4

Heute sind wir in Rebekkas zweite Kindergartenwoche gestartet. Nach letzter Woche war mir heute morgen etwas mulmig zumute, denn die Tage im Kindergarten hat sie zwar gut gemeistert, aber Donnerstag war sie wirklich alle und durcheinander. Ich weiß nicht, ob das nun an der Eingewöhnung direkt liegt, aber anzunehmen ist es ja. Und nach dem langen Wochenende, da habe ich mir den Start am Montag eher schwierig vorgestellt.

Die 2. Woche im Kindergarten

Wir kamen heute morgen wieder zum Morgenkreis und man hat sofort gesehen, dass Rebekka das mehr als komisch vorkam. Ihre Lust, sich dort mit in den Kreis zu setzen, war wirklich mehr als begrenzt. Ich habe mich dann mit ihr hingesetzt (ansonsten hätten wir sie einfach spielen lassen), aber sie war sehr unruhig, wollte immer wieder aufstehen, ist zu den anderen Kindern gelaufen und schließlich lieber doch spielen gegangen. Auch beim Frühstück wollte sie einfach nicht sitzen bleiben. Immer wieder ist sie, mit dem Glas in der einen, und einem Brot in der anderen Hand, zu mir, oder einfach umher gelaufen.

Erst nach dem Frühstück ist sie dann aufgetaut und hat sich auch mal aus meiner Reichweite getraut. Sie ist dann durch die verschiedenen Räume gelaufen und hat sich bewegt. Nach einer Stunde kam Hanna wieder vorbei, was diesmal leider nicht gut ausging. Da es gerade sehr wuselig und voll war, sollte Hanna draußen bleiben, was Rebekka nicht verstanden und lauthals zu weinen angefangen hat.

Interessanterweise hat sich Rebekka von ihrer Betreuerin trösten lassen. Aber sie war dann schon so müde, dass sie die restliche Zeit auf ihrem Schoß verbrachte. Insgesamt waren wir heute wieder nur knapp 1 1/2 Stunden bei der Eingewöhnung, mit Ankommen und Hanna verabschieden waren es aber knapp über 2 Stunden.

Morgen wollen wir mit der schrittweisen Trennung starten. Ich finde es sehr gut, dass die Betreuerin die von ihr geplanten Schritte immer einen Tag vorher mit mir bespricht, sodass ich mich darauf einstellen kann und nicht überrumpelt werde. Bis jetzt sehen wir Rebekkas Entwicklung zwar ähnlich, aber es ist mir wichtig nicht von hier auf jetzt entscheiden zu müssen. Morgen werde ich dann also das erste Mal „auf einmal dringend zur Toilette müssen“. Ich bin wirklich aufgeregt!

Wie es gelaufen ist, schreibe ich euch morgen.

Bis dann,

eure Jenny

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